Get Real - Von Mann zu Mann (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Simon Shore |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-08-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (194 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Steven Carter ist sechzehn und weiß seit seinem elften Lebensjahr, dass er schwul ist. In der Kleinstadt Basingstoke behält er das lange für sich, nur seine beste Freundin Linda ist eingeweiht und steht ihm bei. Als er sich in John Dixon verliebt, den beliebten Schönling der Schule, überrascht es ihn selbst, dass seine Gefühle erwidert werden. Doch John will sein Image als unauffälliger Musterschüler nicht gefährden, weshalb die beiden ihre Treffen heimlich halten müssen. Steven wird das Versteckspiel zunehmend zur Last. Er beginnt, anonym einen Text über die Lage homosexueller Jugendlicher für die Schülerzeitung zu schreiben, bevor er sich schließlich öffentlich vor der versammelten Schulgemeinde offenbart – ein Schritt, der die Beziehung zwischen ihm und John auf eine harte Probe stellt.
Entstehungsgeschichte
"Get Real – Von Mann zu Mann" entstand 1998 unter der Regie von Simon Shore. In den Hauptrollen sind Ben Silverstone und Brad Gorton zu sehen, an ihrer Seite Charlotte Brittain und Stacy Hart. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich hier in der Verschränkung von persönlicher Krise und Gefühlsgeschichte: Stevens Coming-out ist nicht nur eine Frage der Selbstbehauptung gegenüver seinem Umfeld, sondern zugleich der Kern einer Beziehung, die an genau diesem Punkt zu zerbrechen droht. Die Gegenüberstellung von Steven, der offen zu sich stehen will, und John, der an einer Fassade festhält, macht deutlich, dass der Film weniger ein einzelnes Ereignis erzählt als einen Konflikt zwischen Selbstverleugnung und Offenheit, der sich durch die gesamte Handlung zieht. Die Verlagerung des Coming-outs von einem privaten Rahmen in die Öffentlichkeit einer Preisverleihung unterstreicht, wie sehr persönliche und soziale Ebenen hier miteinander verknüpft sind.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden oberen Mittelfeld seines Genres. Seit seiner Entstehung 1998 sind mittlerweile deutlich mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was ihn innerhalb der Filme über schwules Coming-out zu einem frühen Beispiel dieser Erzählrichtung macht. Innerhalb des Drama- und Liebesfilm-Genres steht er für eine Erzählweise, die persönliche Identitätsfragen mit den sozialen Zwängen eines engen, provinziellen Umfelds verknüpft.
Bilder






Besetzung & Stab
- Ben Silverstone als Steven Carter
- Brad Gorton als John Dixon
- Charlotte Brittain als Linda
- Stacy Hart als Jessica
- Kate McEnery als Wendy
- Patrick Nielsen als Mark Watkins
- Tim Harris als Kevin Grainger
- James D. White als Dave
- James Perkins als Young Steve
- Nicholas Hunter als Young Mark
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Verfügbarkeit
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