Geständnisse eines brasilianischen Callgirls (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marcus Baldini |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-02-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (514 Stimmen) |
Worum es geht
Rachel wächst als Adoptivkind in einer Familie der oberen Mittelschicht auf. Mit 17 Jahren bricht sie aus: Sie verlässt die Familie und ihr Studium an einer traditionsreichen Hochschule in São Paulo und beginnt, als Callgirl zu arbeiten. Kurz nach dem Einstieg fasst sie den Entschluss, über ihre Erfahrungen zu schreiben, und startet ein Blog.
Weil einige ihrer Kunden finden, sie sehe aus wie eine Surferin, nimmt sie den Namen „Surfistinha“ an – die kleine Surferin. Unter diesem Namen hält sie fest, was sie erlebt, und die Grenze zwischen dem gelebten Leben und der Erzählung darüber beginnt zu verschwimmen.
Entstehungsgeschichte
Das Drama entstand 2011 unter der Leitung von Marcus Baldini. Deborah Secco führt die Besetzung an, neben ihr sind Cássio Gabus Mendes, Drica Moraes und Fabiula Nascimento zu sehen. Wegen des Themas ist der Film erst ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein Drama und beruht auf einer wahren Begebenheit. Beides zusammen legt die Anlage fest: Es geht nicht um eine erfundene Figur, sondern um den Lebensweg einer realen Person, die ihre Arbeit als Callgirl selbst öffentlich gemacht hat. Der Blog ist dabei mehr als ein Detail – er erklärt, warum diese Geschichte überhaupt erzählbar wurde, denn die Protagonistin hat ihre Perspektive selbst formuliert.
Erzählerisch bietet das eine doppelte Ebene: das Erlebte und das Berichtete. Ein Film, der sich auf eine solche Selbstbeschreibung stützt, muss entscheiden, wie viel Distanz er zu seiner Hauptfigur hält. Der Bruch mit Herkunft und Bildungsweg mit 17 Jahren markiert den Ausgangspunkt, von dem aus sich alles Weitere entfaltet.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,5 von 10 liegt im Mittelfeld, die Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich. Für einen brasilianischen Film mit einem sperrigen Thema ist das eine überschaubare, aber vorhandene Wahrnehmung im deutschsprachigen Katalog. 15 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Stoff als Fallgeschichte eines radikalen Bruchs mit der Herkunft lesbar; im Genre Drama nimmt der Film die Rolle des Porträts einer Einzelfigur ein, das seine Spannung nicht aus äußerer Handlung, sondern aus der Biografie zieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Deborah Secco als Raquel / Bruna
- Cássio Gabus Mendes als Huldson
- Drica Moraes als Larissa
- Fabiula Nascimento als Janine
- Cristina Lago als Gabi
- Guta Ruiz als Carol
- Clarisse Abujamra als Celeste
- Luciano Chirolli als Otto
- Sérgio Guizé als Rodrigo
- Simone Iliescu als Yasmin
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Verfügbarkeit
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