Gefallene Engel (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mikael Salomon |
|---|---|
| Genre | TV-Film, Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-07-23 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (134 Stimmen) |
Worum es geht
An seinem achtzehnten Geburtstag beginnt Aaron Corbett, ungewöhnliche Fähigkeiten an sich zu entdecken: Er kann mit seinem Hund Gabe und anderen Tieren sprechen. Die Erklärung dafür ist ebenso einfach wie folgenschwer – Aaron ist ein Nephilim, Nachkomme eines Menschen und eines Engels. Fortan muss er sich und seine Familie vor den Mächten verteidigen, kriegerischen Engeln, die auf die Erde gesandt wurden, um solche „Abscheulichkeiten“ auszulöschen. Zugleich versucht er, trotz allem ein einigermaßen normales Leben zu führen. Auf seinem Weg freundet er sich mit Ezekiel an, einem exzentrischen, aber gutmütigen gefallenen Engel, und mit Camael, dem einstigen Anführer der Mächte, an. Nach und nach wird deutlich, dass Aaron der in einer Prophezeiung angekündigte Erlöser ist – jener Nephilim, der gefallene Engel zurück in den Himmel führen kann. Eine Konfrontation mit den Mächten bringt tiefgreifende Konsequenzen für Aarons Umfeld mit sich und stellt ihn vor eine Entscheidung, die sein bisheriges Leben hinter sich lässt.
Entstehungsgeschichte
„Gefallene Engel“ entstand 2006 unter der Regie von Mikael Salomon als Fernsehfilm. In den Hauptrollen sind Paul Wesley, Rick Worthy, Lisa Lackey und Fernanda Andrade zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Fantasy im Format eines TV-Films setzt auf eine Geschichte, die religiöse Mythologie – Nephilim, gefallene Engel, eine Prophezeiung – mit dem Alltag eines jungen Mannes verknüpft, der erst lernen muss, was er eigentlich ist. Die Anlage der Handlung, mit Familienbindungen auf der einen und übernatürlichen Fraktionskämpfen auf der anderen Seite, deutet auf eine Geschichte, die zwischen intimem Coming-of-Age-Moment und größer angelegtem Mythos-Entwurf pendelt. Dass ein Erlöser-Motiv im Zentrum steht, gibt dem Fantasy-Element eine moralische, fast theologische Dimension, die über reine Actionkonflikte hinausgeht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen ließe. Seit der Veröffentlichung 2006 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel klar als Fernsehproduktion seiner Zeit verortet. Innerhalb des Fantasy-Genres mit religiösem Unterbau reiht er sich in eine Reihe von Werken ein, die Engel- und Erlösermythologie in ein modernes, seriennahes Erzählformat übersetzen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Paul Wesley als Aaron Corbett
- Rick Worthy als Camael
- Lisa Lackey als Verchiel
- Fernanda Andrade als Vilma Rodriguez
- Chelah Horsdal als Lori Corbett
- Russell Porter als Tom Corbett
- Alex Ferris als Stevie Corbett
- Tom Skerritt als Zeke
- Darren Scott als Gabriel (voice)
- Byron Mann als Samchiel
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Verfügbarkeit
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