Ganz normal verliebt (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Garry Marshall |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 129 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-02-26 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (182 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Carla ist 24 Jahre alt, hat gerade ihren Schulabschluss gemacht und zieht aus der Sonderschule zurück ins Elternhaus. Doch aus dem Mädchen, das ihre Mutter noch in Erinnerung hat, ist eine junge Frau mit eigenem Willen geworden: Carla möchte nicht bei den Eltern wohnen, sondern eine eigene Wohnung, dazu eine Berufsschule besuchen. Für ihre Mutter ist das schwer zu akzeptieren. Mitten in diesem Ablösungsprozess lernt Carla Danny kennen, der ähnlich wie sie mit kognitiven Einschränkungen lebt, und die beiden verlieben sich ineinander. Der Film begleitet, wie Carla um Selbstständigkeit und Anerkennung ringt, während ihre Familie lernt, sie loszulassen.
Entstehungsgeschichte
"Ganz normal verliebt", im Original "The Other Sister", entstand 1999 unter der Regie von Garry Marshall. Die Hauptrollen spielen Juliette Lewis als Carla und Giovanni Ribisi als Danny, an ihrer Seite stehen Diane Keaton und Tom Skerritt als Carlas Eltern. Der Film verbindet Komödie, Drama und Liebesgeschichte zu einem Familienstoff, der auf mehreren emotionalen Ebenen angelegt ist.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Drama und Liebesfilm zeigt, dass der Stoff nicht auf ein reines Rührstück oder eine leichte Unterhaltung zielt, sondern beides zugleich sein will: warmherzig-komische Momente und ernsthafte Auseinandersetzung mit Selbstbestimmung und familiären Erwartungen. Dass sowohl Carla als auch Danny als Paar im Zentrum stehen, verschiebt den Blick weg von einer reinen Außenperspektive auf Behinderung hin zu einer Geschichte über zwei gleichberechtigte Figuren, die ihr eigenes Leben gestalten wollen. Die Besetzung mit etablierten Namen wie Keaton und Skerritt in den Elternrollen setzt die Konflikte der jüngeren Generation zusätzlich in ein familiäres Spannungsfeld.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite, gefestigte Publikumsmeinung ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1999 sind mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film als Zeitdokument einer bestimmten Erzählweise über Liebe und Behinderung im Mainstream-Kino erscheinen lässt. Innerhalb der Liebesfilm-Komödien mit dramatischem Unterbau nimmt er durch sein Thema eine Sonderstellung ein.
Bilder



Besetzung & Stab
- Juliette Lewis als Carla Tate
- Diane Keaton als Elizabeth Tate
- Tom Skerritt als Radley Tate
- Giovanni Ribisi als Daniel McMann
- Poppy Montgomery als Caroline Tate
- Sarah Paulson als Heather Tate
- Linda Thorson als Drew Evanson
- Joe Flanigan als Jeff Reed
- Juliet Mills als Winnie
- Tracy Reiner als Michelle
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Verfügbarkeit
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