Gandahar (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | René Laloux |
|---|---|
| Genre | Animation, Science Fiction, Fantasy, Abenteuer |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-12-11 |
| Budget | 5.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 370.698 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (152 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Gandahar gilt als ein Ort, an dem Frieden und Wohlstand selbstverständlich scheinen, ein Planet ohne Armut und ohne Konflikte im Inneren. Diese Ruhe bekommt Risse, als von den äußeren Grenzen des Landes beunruhigende Nachrichten eintreffen: Menschen dort werden zu Stein. Die Bedrohung bleibt zunächst diffus, ihre Herkunft unklar. Sylvain wird losgeschickt, um herauszufinden, was hinter diesen Verwandlungen steckt. Seine Reise führt aus dem geschützten Zentrum der Zivilisation hinaus an die Ränder, dorthin, wo das utopische Bild erste Brüche zeigt. Wie weit diese Bedrohung reicht und was sie über Gandahar selbst offenbart, hält die Geschichte offen.
Entstehungsgeschichte
Der Animationsfilm entstand 1987 unter der Regie von René Laloux. Zur Besetzung der Sprechrollen gehören Catherine Chevallier, Pierre-Marie Escourrou, Anny Duperey und Christine Pâris. Weitere Angaben zu Produktion oder Gewerken liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Animation, Science-Fiction, Fantasy und Abenteuer zeigt, dass Gandahar nicht als reine Zukunftsvision angelegt ist, sondern als fantastischer Weltentwurf, der technische und mythische Elemente miteinander verbindet. Die Ausgangslage – eine friedliche Gesellschaft, die von einer äußeren, unerklärlichen Kraft bedroht wird – folgt der klassischen Struktur einer Entdeckungsreise: Ein Einzelner bricht auf, um das Unbekannte zu erkunden und die eigene Welt zu verstehen. Dass die Bedrohung mit Versteinerung arbeitet, einem Motiv, das Erstarrung und Verlust von Lebendigkeit andeutet, verleiht der Utopie von Beginn an eine Gegenkraft, die das idyllische Bild infrage stellt. So verbindet der Film gesellschaftliche Utopie mit einem Element des Unheimlichen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich Gandahar im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld seiner Bewertungen. Seit dem Erscheinen 1987 sind mittlerweile 38 Jahre vergangen, was den Film innerhalb der Geschichte der Animationsfilme in eine frühere Phase des Genres einordnet, in der Science-Fiction und Fantasy häufig in gezeichneter Form statt computeranimiert umgesetzt wurden. Innerhalb dieses Umfelds steht er als ein Beispiel für die Verbindung von Genrekino und Zeichentrick.
Bilder








Besetzung & Stab
- Catherine Chevallier als Airelle (voice)
- Pierre-Marie Escourrou als Sylvain Lanvère (voice)
- Anny Duperey als Ambisextra (Voice)
- Christine Pâris als Le porte-parole (Voice)
- Georges Wilson als Métamorphe (voice)
- Jean-Pierre Ducos als Blaminhor (Voice)
- Olivier Cruveiller als L'homme-métal (Voice)
- Zaïra Benbadis als Voix enregistrée (Voice)
- Claude Degliame als Voix enregistrée (Voice)
- Jean-Pierre Jorris als Transformé (Voice)
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Verfügbarkeit
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