Fritz the Cat (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ralph Bakshi |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 78 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-04-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 700.000 $ |
| Einspielergebnis | 90.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (403 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
New York in den späten 1960er Jahren. Fritz hat genug vom eintönigen Leben am College und von der Unterdrückung durch die Polizei. Er ist ein Freigeist, ein unverbesserlicher Verführer und ein Partygänger ohne Maß, und er beschließt, die Welt auf eigene Faust zu erkunden.
Kurzerhand verlässt er New York und macht sich auf den Weg nach San Francisco. Daraus wird eine Reise ohne Ende, auf der Fritz nach einer Art Erleuchtung sucht. Er taucht in eine Welt aus Drogen und Sex ein, nimmt an wilden Orgien teil, stößt eine Revolution an und zettelt gewaltsame Unruhen in der Stadt an. Unterwegs kreuzt sein Weg auch den einer Bande von Rockern, die unter Drogen stehen und sich zum Nationalsozialismus bekennen.
Entstehungsgeschichte
Ralph Bakshi führte Regie bei dem Film aus dem Jahr 1972. Als Sprecherinnen und Sprecher sind Skip Hinnant, Rosetta LeNoire, John McCurry und Phil Seuling beteiligt. Die Freigabe ab 16 Jahren macht deutlich, dass sich dieser Zeichentrickfilm nicht an Kinder richtet.
Hinter den Kulissen
Animation, Komödie und Drama bilden eine Mischung, die sich deutlich von gängigen Erwartungen an Zeichentrick absetzt. Die Form des Trickfilms trifft auf Inhalte wie Drogenkonsum, Sexualität, Unterdrückung durch die Polizei und Aufruhr. Gerade dieser Kontrast ist das Programm: Die Animation erlaubt Überzeichnung, und die Überzeichnung schärft die satirische Absicht.
Die Handlung ist als Reise angelegt und damit episodisch aufgebaut. Fritz bewegt sich von Station zu Station, und jede Station zeigt eine andere Facette jener Zeit, von der studentischen Langeweile bis zur Gewalt auf der Straße. Die Hauptfigur ist kein Vorbild, sondern ein rastloser Hedonist, dessen Suche nach Sinn immer wieder in Exzess umschlägt. Dass ihm auf dem Weg auch Rechtsextreme begegnen, zeigt, dass der Film die dunklen Seiten der Epoche nicht ausspart.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,2 von 10 fällt die Durchschnittsbewertung ordentlich, aber nicht herausragend aus. Die Zahl der Stimmen liegt im mittleren dreistelligen Bereich.
Seit dem Erscheinen sind 54 Jahre vergangen, und der Film erzählt heute von einer Zeit, die selbst schon historisch ist. Innerhalb der Animation steht er für Arbeiten, die das Medium ausdrücklich für ein erwachsenes Publikum und für gesellschaftliche Satire nutzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Skip Hinnant als Fritz the Cat (voice)
- Rosetta LeNoire als Bertha / Additional Female Crows (voice)
- John McCurry als Blue / John / Additional Voices (voice)
- Phil Seuling als Pig Cop #2 (voice)
- Judy Engles als Winston Schwartz / Lizard Leader (voice)
- Ralph Bakshi als Narrator / Pig Cop #1 (voice)
- Mary Dean als Girl #1 / Girl #2 / Girl #3 / Harriet (voice)
- Charles Spidar als Bar Patron / Duke the Crow (voice)
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Verfügbarkeit
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