Fridas Sommer (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carla Simón |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-24 |
| Budget | 960.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (234 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frida ist sechs Jahre alt, als sie beim Ausräumen der Wohnung ihrer verstorbenen Mutter in Barcelona zusieht, ohne ein Wort zu sagen. Danach zieht sie zu ihrer Tante und ihrem Onkel aufs katalanische Land. Das Paar nimmt sie herzlich auf, doch Frida tut sich schwer, sich in ihrem neuen Zuhause einzufinden. Fern von der Stadt, in der sie aufgewachsen ist, muss das Mädchen einen Weg finden, mit dem Verlust umzugehen. Dabei stößt sie auf Dinge in der Familie, über die offenbar nicht gesprochen wird, und tastet sich langsam in ein anderes Leben vor.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2017 und wurde von Carla Simón inszeniert. In den zentralen Rollen sind Laia Artigas und Paula Robles zu sehen, an ihrer Seite spielen Bruna Cusí und David Verdaguer. Die Geschichte ist als nach einer wahren Begebenheit gekennzeichnet.
Hinter den Kulissen
Dass die Erzählung auf realen Ereignissen beruht, verleiht dem kindlichen Blickwinkel eine besondere Ernsthaftigkeit: Der Verlust der Mutter und die Ankunft in einer fremden Umgebung werden nicht aus der Perspektive der Erwachsenen erklärt, sondern durch das schweigende Beobachten eines sechsjährigen Mädchens vermittelt. Die Einordnung als reines Drama, ohne weitere Genrezusätze, deutet darauf hin, dass der Film auf große dramatische Zuspitzungen verzichtet und stattdessen die leisen, alltäglichen Momente der Anpassung in den Mittelpunkt stellt. Die Konfrontation mit familiären Tabus, die die Inhaltsangabe erwähnt, legt nahe, dass die Handlung nicht nur die Trauer der Hauptfigur behandelt, sondern auch das Schweigen und die ungesagten Dinge innerhalb der aufnehmenden Familie sichtbar macht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im positiven, aber nicht überragenden Bereich – ein Ergebnis, das für ein leises, auf Beobachtung setzendes Drama nicht ungewöhnlich ist. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an der grundsätzlichen Wahrnehmung als kleines, persönliches Drama etwas geändert zu haben scheint. Innerhalb des Genres steht der Film für eine Erzählweise, die den kindlichen Blick ernst nimmt, statt ihn zu erklären oder zu deuten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Laia Artigas als Frida
- Paula Robles als Anna
- Bruna Cusí als Marga
- David Verdaguer als Esteve
- Fermí Reixach als Avi
- Montse Sanz als Lola
- Isabel Rocatti als Àvia
- Berta Pipó als Tieta Àngela
- Etna Campillo als Irene
- Paula Blanco als Cesca
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Verfügbarkeit
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