Fluchtpunkt San Francisco (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard C. Sarafian |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-01-15 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 1.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 72.266.306 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (546 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kowalski arbeitet für einen Autoüberführungsdienst in Denver, Colorado. Rückblenden, die sich durch den ganzen Film ziehen, lassen erahnen, dass dieser Job eine Art zweite Chance war, nachdem er alles verloren hatte. Er ist Vietnam-Veteran, war Polizist, Rennfahrer und Motorradfahrer. Als er in einen Kreis von Kriminellen geriet, die mit Drogen zu tun hatten, verlor er seinen Posten bei der Polizei. Die Rennkarriere musste er nach zwei beinahe tödlichen Unfällen aufgeben, und seine Verlobte kam bei einem Surfunfall ums Leben.
Der Film setzt ein, als Kowalski schon fast am Ende seiner Verfolgungsjagd mit der kalifornischen Staatspolizei angelangt ist. Eine Rückblende führt zurück nach Denver, wo seine Fahrt begann.
Entstehungsgeschichte
Richard C. Sarafian führte Regie, das Erscheinungsjahr ist 1971. Barry Newman, Cleavon Little, Dean Jagger und Victoria Medlin gehören zur Besetzung. Der Film ist erst ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Action, Krimi, Drama und Thriller, vier Genres, die sich hier auf ein einziges Motiv konzentrieren: die Fahrt. Die Action ist die Verfolgung, der Krimi die Polizei im Nacken, das Drama steckt in den Rückblenden, die erklären, warum ein Mann so fährt, als hätte er nichts mehr zu verlieren. Die Erzählform ist bemerkenswert: Der Film beginnt kurz vor dem Ende und rollt die Geschichte von hinten auf. Damit ist von Anfang an klar, dass es hier nicht um das Ob geht, sondern um das Warum. Die Biografie, die in Bruchstücken nachgeliefert wird, macht aus dem Fahrer eine Figur, deren Verluste sich zu einem Motiv verdichten, ohne dass der Film es ausbuchstabieren müsste.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 Punkten liegt die Bewertung im guten Bereich, gestützt auf einige hundert Stimmen. Seit dem Erscheinen sind 55 Jahre vergangen, ein Abstand, der den Film in eine andere Epoche des Genres rückt. Innerhalb des Actionkinos steht er für die Spielart, in der das Auto nicht Mittel, sondern Zweck ist: Die Fahrt selbst ist die Geschichte, und die Verfolger sind weniger Gegner als Kulisse für einen Mann, der vor seiner eigenen Vergangenheit davonfährt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Barry Newman als Kowalski
- Cleavon Little als Super Soul
- Dean Jagger als Prospector
- Victoria Medlin als Vera Thornton
- Gilda Texter als Nude Rider
- Lee Weaver als Jake
- Timothy Scott als Angel
- Robert Donner als Old Cop
- Paul Koslo als Young Cop
- Cherie Foster als First Girl
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Verfügbarkeit
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