Flirting with Disaster - Ein Unheil kommt selten allein (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David O. Russell |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-03-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 14.702.438 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (276 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mel Coplin führt mit seiner Frau Nancy und dem gemeinsamen vier Monate alten Sohn ein Leben, das nach außen unauffällig wirkt. Doch Mel lässt der Gedanke nicht los, adoptiert zu sein und seine leiblichen Eltern nicht zu kennen. Er beschließt, dieser Unruhe endlich ein Ende zu setzen, und begibt sich zusammen mit Nancy und der Psychologiestudentin Tina Kalb auf eine Reise quer durch die USA. Tina begleitet die Suche mit einer Kamera, weil sie das Wiedersehen mit der leiblichen Mutter für ein Forschungsprojekt dokumentieren möchte. Schon der erste vermeintliche Fund entpuppt sich als Irrtum, die Reise führt zur falschen Frau. Ein zweites Treffen, diesmal mit einem Mann, der Mels Vater sein könnte, folgt – und die Suche nimmt eine Wendung, die die Familienkonstellation gehörig durcheinanderbringt.
Entstehungsgeschichte
Der 1996 entstandene Film stammt aus der Regie von David O. Russell und ist als Komödie angelegt. In den Hauptrollen sind Ben Stiller als Mel, Patricia Arquette als Nancy, Téa Leoni als Tina Kalb und Mary Tyler Moore zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Roadmovie-Struktur und Identitätssuche gibt der Komödie ein Gerüst, das über bloße Situationskomik hinausgeht: Die Reise zu den vermeintlichen leiblichen Eltern liefert wiederholte Verwechslungen und Enttäuschungen, aus denen sich das komische Potenzial speist. Dass gleich zwei falsche Fährten – erst eine Frau, dann ein Mann – Teil der Handlung sind, deutet auf eine Erzählweise, die Verunsicherung und Situationskomik systematisch wiederholt, statt auf eine einzelne Pointe zuzusteuern. Die Anwesenheit einer Filmenden innerhalb der Handlung fügt der Familiengeschichte zusätzlich eine Ebene der Selbstbeobachtung hinzu.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld für Komödien seines Jahrgangs. Seit dem Erscheinen 1996 sind mittlerweile 29 Jahre vergangen, ohne dass sich am überschaubaren Umfang der abgegebenen Stimmen viel geändert hat. Innerhalb des Komödiengenres steht der Film für eine Variante, die familiäre Verwicklungen mit der Form der Reise verknüpft und dabei auf ein kleines, klar besetztes Ensemble setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ben Stiller als Mel Coplin
- Patricia Arquette als Nancy Coplin
- Téa Leoni als Tina Kalb
- Mary Tyler Moore als Pearl Coplin
- George Segal als Ed Coplin
- Alan Alda als Richard Schlichting
- Lily Tomlin als Mary Schlichting
- Richard Jenkins als Paul Harmon
- Josh Brolin als Tony Kent
- Celia Weston als Valerie Swaney
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Verfügbarkeit
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