Flashdance (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Adrian Lyne |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-04-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 201.521.203 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.661 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alex Owens ist achtzehn und arbeitet tagsüber als Schweißerin. Abends tanzt sie in einer Bar namens Mawby's.
Was sie eigentlich will, ist eine Aufnahme am Pittsburgh Conservatory of Dance — ohne Ausbildung, ohne Fürsprecher. Ihr Chef Nick Hurley verschafft ihr ein Vortanzen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Adrian Lyne. Das Drehbuch schrieben Thomas Hedley und Joe Eszterhas, produziert wurde der Film von Jerry Bruckheimer und Don Simpson.
Jennifer Beals spielt Alex Owens, Michael Nouri den Nick Hurley, Cynthia Rhodes die Tina Tech, Lilia Skala die Hanna Long, Sunny Johnson die Jeanie Szabo, Kyle T. Heffner den Richie und Lee Ving den Johnny C.
Die Tanzszenen führte Marine Jahan aus; sie wird im Abspann nicht genannt. An der Schlusssequenz waren zudem der Breakdancer Richard Colón und die Turnerin Sharon Shapiro beteiligt.
Die Musik stammt von Giorgio Moroder, die Kamera von Donald Peterman, den Schnitt besorgten Walt Mulconery und Bud S. Smith.
Der Film erschien 1983, dauert 95 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die ungenannte Tanzdoublette ist der bemerkenswerteste Produktionsbefund. Marine Jahan tanzt in einem Film, dessen Wirkung fast vollständig auf dem Tanzen beruht — und steht nicht im Abspann.
Für die Schlusssequenz kamen zwei weitere Spezialisten hinzu: ein Breakdancer und eine Turnerin. Die berühmteste Szene des Films ist damit die Arbeit von mindestens drei Personen, von denen keine die Hauptrolle spielt.
Erzählerisch ist die Anlage denkbar knapp. Eine junge Frau, ein Traum, ein Vortanzen — dazwischen Musiknummern. Das Lexikon des internationalen Films sprach entsprechend von einem in Choreografie und Schnitt perfekten Musikfilm mit einem Nichts an Story.
Die Verbindung von Schweißen und Tanzen liefert dem Film seine Bildsprache: Funkenflug und Bewegung, Arbeit und Kunst in derselben Person.
Einordnung & Wirkung
Der Titelsong „Flashdance … What a Feeling" von Irene Cara, Giorgio Moroder und Keith Forsey gewann 1984 den Oscar als bester Song, dazu einen Golden Globe und einen Grammy für die beste weibliche Gesangsdarbietung im Bereich Pop. Der Film erhielt drei weitere Oscar-Nominierungen — für Schnitt, Kamera und den Song „Maniac".
Die Kritik urteilte hart. Rotten Tomatoes weist 37 Prozent aus, Metacritic 39 von 100. Der Spiegel nannte ihn 1983 einen eineinhalbstündigen Werbefilm, der für sich selbst Reklame mache und für nichts sonst.
Genau in diesem Widerspruch liegt die Bedeutung des Films. Er wurde als leer verworfen und prägte zugleich Musik, Mode und die Bildsprache des Musikvideos — die Auszeichnungen gingen an die Bestandteile, nicht an das Ganze.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jennifer Beals als Alex Owens
- Michael Nouri als Nick Hurley
- Sunny Johnson als Jeanie Szabo
- Kyle T. Heffner als Richie
- Cynthia Rhodes als Tina Tech
- Lee Ving als Johnny C.
- Ron Karabatsos als Jake Mawby
- Lilia Skala als Hanna Long
- Philip Bruns als Frank Szabo
- Micole Mercurio als Rosemary Szabo
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Verfügbarkeit
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