Fish Tank (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrea Arnold |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-09-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (976 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Seit sie von der Schule geflogen ist, sucht Mia Streit. Mit ihrer Mutter, mit der frechen Schwester, mit den Mädels vom Block: Ein schiefer Blick genügt, und ihr platzt der Kragen. Nur wenn sie für sich allein tanzt, ist sie für Augenblicke glücklich. An einem heißen Sommertag steht plötzlich ein halbnackter Mann in der Küche, Connor, der neue Freund der Mutter. Mia ist fasziniert. Connor nimmt ihre Nöte ernst, er bringt eine Ahnung von Familienglück ins Haus. Doch wer ist dieser Mann, der kommt und geht? Und was will Mia eigentlich: einen Vater, einen Kumpel oder mehr? Die Erzählung lässt beide Fragen bewusst lange offen.
Entstehungsgeschichte
Andrea Arnold hat den 2009 herausgekommenen Film inszeniert. Zu sehen sind Katie Jarvis, Michael Fassbender, Kierston Wareing und Rebecca Griffiths, eine kleine Besetzung, die genau der Konstellation aus Mutter, zwei Töchtern und dem neuen Mann entspricht. Ab zwölf Jahren ist die Freigabe erteilt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und diese Kargheit passt zur Bauweise. Es gibt keinen Nebenstrang, keine zweite Ebene, an die sich der Blick flüchten könnte. Die Erzählung bleibt bei einer Figur und einem Haushalt, in dem sich die Verhältnisse verschieben, sobald ein Fremder hinzukommt. Bemerkenswert ist, wie offen die Zuschreibungen bleiben: Die Geschichte stellt Fragen, statt Connors Rolle zu benennen, und macht damit ihren Kern sichtbar. Das Tanzen dient als einzige Ausdrucksform, die Mia ohne Konflikt zur Verfügung steht, und bildet den Gegenpol zu einer Umgebung, in der jede Äußerung sofort in Streit umschlägt.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ergibt sich eine Durchschnittsbewertung von 6,9 von 10. Das ist ein guter Wert für einen Stoff, der auf Zuspitzung verzichtet, und die vergleichsweise geringe Stimmenzahl deutet auf ein Publikum, das den Film gezielt aufsucht. 17 Jahre nach dem Erscheinen steht er im Sozialdrama für die Variante, die Milieu und Figur nicht erklärt, sondern beobachtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Katie Jarvis als Mia Williams
- Michael Fassbender als Connor O'Reily
- Kierston Wareing als Joanne Williams
- Rebecca Griffiths als Tyler Williams
- Harry Treadaway als Billy
- Jason Maza als Billy's Brother
- Jack Gordon als Billy's Brother
- Joanna Horton als Kelly
- Sarah Bayes als Keeley
- Grant Wild als Keeleys Dad
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Verfügbarkeit
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