Faustrecht - Terror an der Highschool (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Phil Joanou |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-10-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.685.862 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (315 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jerry Mitchell ist ein Strebertyp, der an seiner High School kaum auffällt. Nebenbei arbeitet er für die Schülerzeitung, und eines Tages erhält er dort einen Auftrag, der harmlos klingt: Er soll den neuen Schüler Buddy Revell interviewen und ihn in der Zeitung vorstellen.
Das Problem ist Buddy selbst. Der Neue ist ein psychopathischer Schläger, der es noch an keiner Schule lange ausgehalten hat. Dann passiert Jerry ein kleines Missgeschick mit großen Folgen: Er berührt Buddy versehentlich an der Jacke. Der reagiert prompt und fordert ihn nach dem Unterricht zu einer Schlägerei heraus. Von nun an tickt die Uhr, und Jerry bleibt nur der Rest des Schultages, um einen Ausweg zu finden.
Entstehungsgeschichte
Phil Joanou führte bei der Komödie Regie, die 1987 erschien. Vor der Kamera stehen Casey Siemaszko, Annie Ryan, Richard Tyson und Stacey Glick. Der englische Titel „Three O'Clock High“ verweist bereits auf die Uhrzeit, auf die alles zuläuft.
Mit einer Freigabe ab 16 Jahren ist der Film trotz seines Schulschauplatzes nicht für Kinder gedacht.
Hinter den Kulissen
Formal ist der Film eine reine Komödie, doch seine Anlage borgt sich ein Prinzip, das eher aus spannungsgeladenen Stoffen bekannt ist: den Countdown. Ein fester Zeitpunkt, an dem die Konfrontation stattfinden soll, gibt der Handlung eine klare Richtung und steigert den Druck mit jeder verstreichenden Stunde.
Die Figurenkonstellation ist bewusst zugespitzt. Auf der einen Seite der unauffällige Schülerzeitungsredakteur, auf der anderen der gefürchtete Neue, dessen Ruf ihm vorauseilt. Der Auslöser des Konflikts, eine versehentliche Berührung an der Jacke, ist so nichtig, dass die Unverhältnismäßigkeit der Drohung selbst zur Quelle der Komik wird. Der deutsche Titel betont mit „Faustrecht“ und „Terror“ eher die bedrohliche Seite, während die Geschichte ihren Witz gerade aus der Angst eines ganz gewöhnlichen Schülers zieht.
Einordnung & Wirkung
Im Durchschnitt erreicht der Film 6,8 von 10 Punkten bei einigen hundert Stimmen. Das ist ein respektabler Wert für eine Schulkomödie, auch wenn die Grundlage nicht allzu breit ist.
39 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den High-School-Komödien seiner Zeit, die den Schulalltag als Bühne für Außenseitergeschichten nutzen. Seine Besonderheit innerhalb des Genres liegt in der Verdichtung auf einen einzigen Tag und ein einziges bevorstehendes Ereignis.
Bilder








Besetzung & Stab
- Casey Siemaszko als Jerry Mitchell
- Annie Ryan als Franny Perrins
- Richard Tyson als Buddy Revell
- Stacey Glick als Brei Mitchell
- Jonathan Wise als Vincent Costello
- Jeffrey Tambor als Mr. Rice
- Philip Baker Hall als Detective Mulvahill
- John P. Ryan als Mr. O'Rourke
- Mitch Pileggi als Duke Herman
- Paul Feig als Hall Monitor
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Verfügbarkeit
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