Fat City (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Huston |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-07-26 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (192 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Stockton, Kalifornien, ist kein Ort für große Träume, auch wenn zwei Boxer genau davon nicht lassen können. Tully hat bessere Zeiten gesehen, seine Karriere ist längst ins Stocken geraten, und als er bei seiner Geliebten Oma einzieht, die mit dem Alkohol kämpft, wird aus dem Zusammenleben schnell ein Kräftemessen eigener Art. Der jüngere Ernie dagegen steht noch am Anfang, verliert aber bereits seinen ersten Kampf. Zwischen Gelegenheitsjobs und der Hoffnung auf den nächsten Auftritt im Ring versuchen beide, sich über Wasser zu halten. Tully gelingt ein Comeback, das mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet, während Ernie erneut eine Niederlage hinnehmen muss. "Fat City", das titelgebende Versprechen von Geld und Erfolg, bleibt für beide ein Ort, den sie nie ganz erreichen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1972 unter der Regie von John Huston. In den Hauptrollen sind Stacy Keach als Tully und Jeff Bridges als Ernie zu sehen, an ihrer Seite Susan Tyrrell als Oma und Candy Clark. Es handelt sich um ein Drama.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte zweier Boxer, die nie zum großen Kampf antreten dürfen, verzichtet auf den klassischen Aufstiegsbogen des Sportfilms. Statt eines Triumphs im Ring stehen Gelegenheitsjobs, eine schwierige Beziehung und wiederholtes Scheitern im Mittelpunkt. Die Gegenüberstellung von Tully und Ernie, dem einen am Ende, dem anderen am Anfang einer Karriere, die beide nicht tragen wird, macht aus dem Boxmilieu eher eine Studie über Erschöpfung und Stillstand als eine Erfolgsgeschichte. Der Titel selbst, ein Sehnsuchtsort für Geld und Erfolg, wird so zur bitteren Ironie über die Figuren.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden oberen Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen ließe. Mehr als fünfzig Jahre nach seiner Entstehung steht er als Drama in einer Reihe von Sportfilmen, die das Scheitern statt den Sieg in den Mittelpunkt rücken, und behauptet innerhalb dieses schmaleren Feldes einen eigenen, nüchternen Ton.
Bilder








Besetzung & Stab
- Stacy Keach als Tully
- Jeff Bridges als Ernie
- Susan Tyrrell als Oma
- Candy Clark als Faye
- Nicholas Colasanto als Ruben
- Art Aragon als Babe
- Curtis Cokes als Earl
- Sixto Rodriguez als Lucero
- Billy Walker als Wes
- Wayne Mahan als Buford
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Verfügbarkeit
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