Fast Food Nation (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Linklater |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-11-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 2.209.322 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (416 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Don Henderson ist Marketingchef der Fast-Food-Kette Mickey’s. Als sich herausstellt, dass mit Kolibakterien verseuchtes Fleisch in den Verkaufsschlager „The Big One“ gelangt ist, beschließt er, der Ursache selbst nachzugehen. Was als Aufklärung eines Qualitätsproblems beginnt, wird zu einer Reise, die seinen Blick auf das eigene Unternehmen grundlegend verändert.
In Texas, wo die Burger hergestellt werden, muss Henderson erkennen, dass der unstillbare Hunger Amerikas nach Fast Food ein im wörtlichen Sinn schmutziges Geschäft ist. Fern der Firmenzentrale in Kalifornien begegnet er der harten Wirklichkeit illegaler Einwanderer, erfährt von brutalen Schlachtmethoden und von den Gründen für die schlechte Qualität des Fleisches. Und er muss feststellen, dass sein Arbeitgeber all das nicht bloß hinnimmt, sondern selbst verursacht.
Entstehungsgeschichte
Richard Linklater hat den Film inszeniert, der 2006 in die Welt kam. Greg Kinnear, Bobby Cannavale, Paul Dano und Luis Guzmán gehören zum Ensemble. Die Handlung spannt einen weiten Bogen, von der Konzernzentrale über die Produktionsstätte bis zu den Menschen am unteren Ende der Kette. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Komödie treffen aufeinander, und bei diesem Stoff ist das eine aufschlussreiche Kombination. Das Komische liegt in der Diskrepanz zwischen der glatten Welt des Marketings, in der ein Burger „The Big One“ heißt, und dem, was hinter dem Produkt steckt. Das Dramatische ergibt sich aus den Lebensumständen der Arbeiter und der Brutalität der Schlachtbetriebe.
Die Geschichte ist als Erkenntnisweg angelegt. Ein Mann aus dem Inneren des Systems reist an dessen Ränder und entdeckt, dass die Probleme nicht Ausnahme, sondern Folge der Geschäftslogik sind. Damit verbindet der Film Wirtschaftskritik, Einwanderung und Lebensmittelproduktion zu einem Gesamtbild.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung beträgt 6,0 von 10 und liegt damit im Mittelfeld, bei einer Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich. 20 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den erzählenden Werken, die Konsumkritik nicht dokumentarisch, sondern über Figuren und ihre Verstrickungen vermitteln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Greg Kinnear als Don Anderson
- Bobby Cannavale als Mike
- Paul Dano als Brian
- Luis Guzmán als Benny
- Ashley Johnson als Amber
- Kris Kristofferson als Rudy Martin
- Patricia Arquette als Cindy
- Ethan Hawke als Pete
- Avril Lavigne als Alice
- Esai Morales als Tony
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Verfügbarkeit
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