Fantasia (1940)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wilfred Jackson |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, Fantasy |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1940-11-13 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 2.280.000 $ |
| Einspielergebnis | 76.411.819 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (3.400 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein klassisches Konzert, aber die Musik bleibt nicht bei sich: Sie erzeugt ihre eigene Bilderwelt. Zu Johann Sebastian Bach tanzen die Geigen über den Wolken. Tschaikowskys Nußknacker-Suite treibt die schönsten Orchideen in einen wilden Kosakentanz. Micky Maus tritt als Zauberlehrling auf, der die Kontrolle über die von ihm beschworenen Mächte verliert.
Strawinskys Sacre du Printemps führt zurück an die Anfänge des Lebens, zu Beethovens Pastorale feiern Zentauren im Olymp ihren Liebesreigen. Nilpferde und Alligatoren tanzen mit unerwarteter Grazie Ponchiellis Tanz der Stunden, ehe zu Mussorgskis Eine Nacht auf dem kahlen Berge ein Dämon tobt. Schuberts Ave Maria geleitet am Ende eine Prozession in die Dämmerung.
Entstehungsgeschichte
1940 erschien dieser Film unter der Regie von Samuel Armstrong. Genannt sind Deems Taylor, Walt Disney, Julietta Novis und Leopold Stokowski. Eine Altersbeschränkung besteht nicht: Er ist ab null Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Animation, Familie und Fantasy beschreibt hier weniger einen Handlungsrahmen als eine Erlaubnis. Der Film verzichtet auf eine durchlaufende Geschichte und reiht stattdessen Episoden aneinander, deren einzige Klammer die Musik ist. Jede Nummer folgt einer eigenen Logik — Naturgeschichte, Mythologie, Slapstick mit Tieren, Schrecken, Andacht —, und die Abfolge ist so gebaut, dass die Stimmungen einander abwechseln statt sich zu steigern. Dass Fantasy als Genre auftaucht, ergibt sich weniger aus Zauberei als aus dem Grundprinzip: Was zu hören ist, wird sichtbar gemacht, ohne dass eine Erklärung verlangt würde.
Einordnung & Wirkung
7,4 von 10 aus mehreren tausend Stimmen ist ein deutlich überdurchschnittlicher Wert. Die Zahl der Bewertungen ist dabei nicht besonders hoch, was bei einem Werk aus dem Jahr 1940 wenig überrascht — 86 Jahre nach dem Erscheinen ist das Publikum zwangsläufig ein anderes als bei aktuellen Titeln. Innerhalb des Animationsfilms steht der Film für eine Form, die selten geblieben ist: das abendfüllende Bildkonzert ohne Handlungsfaden, das seine Einheit allein aus der Musik bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Deems Taylor als Narrator - Narrative Introductions
- Walt Disney als Mickey Mouse (segment 'The Sorcerer's Apprentice') (voice)
- Julietta Novis als Soloist (segment 'Ave Maria') (singing voice)
- Leopold Stokowski als Self - Conductor of The Philadelphia Orchestra
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Verfügbarkeit
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