Familiensache (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carl Franklin |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-09-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (140 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ellen lebt in New York und verfolgt ehrgeizig ihre Karriere als Journalistin. Ein Besuch bei ihrer Familie auf dem Land bringt diese Pläne ins Wanken: Ihre Mutter Katherine ist schwer erkrankt, und ihr Vater George bittet sie, zurückzukommen und sich um sie zu kümmern. Zunächst widerstrebt Ellen dieser Rolle, doch sie übernimmt die Pflege und rückt damit ins Zentrum des Familienlebens. Im Zusammenleben mit ihren Eltern gerät ihr bisheriges, eher vereinfachtes Bild von deren Beziehung ins Wanken. Die Zeit im Elternhaus konfrontiert sie mit Facetten ihres Lebens und ihrer Familie, die ihr bislang verschlossen blieben.
Entstehungsgeschichte
„Familiensache“ entstand 1998 unter der Regie von Carl Franklin. In den Hauptrollen sind Meryl Streep, Renée Zellweger, William Hurt und Tom Everett Scott zu sehen. Der Film ist als Drama mit Liebesfilm-Elementen angelegt und ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination von Drama und Liebesfilm verweist weniger auf eine romantische Handlung im klassischen Sinn als auf die emotionalen Bindungen innerhalb einer Familie, die hier verhandelt werden. Die Geschichte ist aus der Perspektive einer jungen Frau angelegt, die zwischen beruflichem Ehrgeiz und der Rückkehr ins Elternhaus steht, und stellt damit zwei Lebensentwürfe gegenüber. Dass die Erzählung die Krankheit der Mutter zum Auslöser macht, verlagert den Fokus von äußerer Handlung auf innere Auseinandersetzung: Ellens verändertes Verständnis der elterlichen Beziehung wird zum eigentlichen Kern der Geschichte. Die Besetzung mit vier tragenden Figuren – Mutter, Vater, Tochter und eine vierte Figur um Tom Everett Scott – legt nahe, dass das Familiengefüge aus mehreren Blickwinkeln beleuchtet wird, nicht nur aus dem der Hauptfigur.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1998 sind mittlerweile 27 Jahre vergangen, was den Film in die Reihe der Familiendramen jener Zeit einordnet, die persönliche Krisen und Krankheit als erzählerischen Ausgangspunkt nutzten. Innerhalb dieses Feldes bleibt „Familiensache“ ein Beispiel für ein auf Beziehungsdynamik statt auf äußere Konflikte ausgerichtetes Drama.
Bilder


Besetzung & Stab
- Meryl Streep als Kate Gulden
- Renée Zellweger als Ellen Gulden
- William Hurt als George Gulden
- Tom Everett Scott als Brian Gulden
- Lauren Graham als Jules
- Nicky Katt als Jordan Belzer
- James Eckhouse als District Attorney
- Patrick Breen als G.A. Tweedy
- Gerrit Graham als Oliver Most
- David Byron als Senator Sullivan
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Verfügbarkeit
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