Fahr zur Hölle, Liebling (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dick Richards |
|---|---|
| Genre | Krimi, Mystery, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-08-08 |
| Budget | 2.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (192 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein abgebrühter Privatdetektiv, gezeichnet von Jahren im Umgang mit Gaunern, Mördern und Betrügern, hat sich einen Panzer aus Zynismus und Gelassenheit zugelegt, der nur gelegentlich von schlechter Laune durchbrochen wird. Philip Marlowe kennt das Geschäft: Morde, Erpressungen, Diebstähle und die eine oder andere unangenehme Überraschung gehören zu seinem Alltag. Als ihm ein neuer Fall angetragen wird, muss er wieder einmal alle Karten offenlegen, um der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Zwischen Ermittlungsroutine und einem Hauch Selbstironie bewegt er sich durch eine Welt, in der niemandem so recht zu trauen ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1975 unter der Regie von Dick Richards. In den Hauptrollen sind Robert Mitchum, Charlotte Rampling, John Ireland und Sylvia Miles zu sehen. Mitchum verkörpert den Detektiv Marlowe, an seiner Seite bewegen sich Figuren, die ihn zwischen Loyalität und Betrug hin- und herschicken.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Mystery, Thriller und Drama zeigt eine Geschichte, die sich nicht auf reine Rätsel-Logik verlässt, sondern Atmosphäre und moralische Grauzonen betont. Dass Marlowe zwischen Ernsthaftigkeit, Pflichtgefühl und Humor schwankt, deutet auf eine Erzählhaltung hin, die den klassischen Ermittlertypus nicht nur ausstellt, sondern ihn auch leicht bricht. Die Besetzung mit erfahrenen Darstellern wie Mitchum in der Titelrolle unterstreicht, dass der Film auf eine gealterte, müde Version des Detektivs setzt, nicht auf jugendlichen Elan. Die Genremischung legt nahe, dass Spannung hier weniger aus schnellen Wendungen entsteht als aus der schwer fassbaren Gemengelage von Verbrechen und Beziehungen, die sich um Marlowe herum entfaltet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld dessen, was das Genre an Detektivgeschichten hervorgebracht hat. Seit der Entstehung 1975 sind mittlerweile fast fünfzig Jahre vergangen, was den Film klar in eine Zeit einordnet, in der der desillusionierte Ermittler als Erzählfigur fest etabliert war. Die Zahl der Stimmen lässt darauf schließen, dass der Titel heute eher einem kleineren, an klassischem Kriminalfilm interessierten Publikum bekannt ist als einem breiten Massenpublikum.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Mitchum als Philip Marlowe
- Charlotte Rampling als Mrs. Grayle
- John Ireland als Nulty
- Sylvia Miles als Mrs. Florian
- Anthony Zerbe als Brunette
- Harry Dean Stanton als Billy Rolfe
- Jack O'Halloran als Moose Malloy
- Joe Spinell als Nick
- Sylvester Stallone als Jonnie
- Kate Murtagh als Amthor
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