Eskiya - Der Bandit (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yavuz Turgul |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-11-29 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (374 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vor 35 Jahren wurde in den Cudi-Bergen eine Gruppe von Banditen gefasst. Inzwischen sind alle tot, dahingerafft von Krankheit oder Blutrache. Nur Baran hat überlebt. Nachdem er seine 35-jährige Haftstrafe verbüßt hat, verlässt er das Gefängnis von Viranşehir und erfährt, dass sein Geburtsort mittlerweile unter dem Wasser eines Staudamms verschwunden ist.
Ceren Ana erzählt ihm von der Vergangenheit. Baran landete im Gefängnis, weil sein alter Freund Berfo ihn verraten hatte. Berfo stahl das Gold der Banditen, kaufte Barans Jugendliebe Keje ihrem Vater ab und floh nach Istanbul. Auf der Suche nach Keje begegnet Baran dem jungen Cumali. Die beiden Männer finden Halt aneinander, um nicht von den Stürmen der Großstadt mitgerissen zu werden. In einer Welt, in der sich Gewalt, Verrat, Leidenschaft, grenzenlose Liebe und Hass ineinander verschlingen, versuchen sie zu überleben. Ob Baran Keje wiederfindet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Yavuz Turgul schuf diesen Film, der 1996 erschien und im Englischen „The Bandit“ heißt. Şener Şen spielt den Banditen Baran, Uğur Yücel den jungen Cumali, Sermin Hürmeriç die verlorene Liebe Keje. Yeşim Salkım vervollständigt die Besetzung. Drei Jahrzehnte sind seit dem Erscheinen vergangen.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Thriller greifen hier ineinander. Die Geschichte verbindet einen alten Verrat mit einer Suche in der Gegenwart und stellt einen Mann aus einer vergangenen Welt in eine Umgebung, die ihm fremd geworden ist. Der versunkene Geburtsort macht dieses Fremdsein greifbar: Es gibt keinen Ort mehr, an den Baran zurückkehren könnte.
Aufschlussreich ist das Gespann aus altem Banditen und jungem Großstädter. Zwei Generationen, zwei Lebenswelten treffen aufeinander und finden in der Not zueinander. Der Gegensatz zwischen den Bergen und Istanbul durchzieht die Anlage des Films.
Einordnung & Wirkung
Mit durchschnittlich 7,3 von 10 Punkten erhält der Film eine deutlich positive Wertung. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen und zeigt eine klare Wertschätzung durch das Publikum.
Nach 30 Jahren steht der Titel für ein Kino, das Motive des Gangsterdramas mit Fragen nach Heimat, Treue und Rache verknüpft und die Geschichte eines Einzelnen vor dem Hintergrund gesellschaftlichen Wandels erzählt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Şener Şen als Baran
- Uğur Yücel als Cumali
- Sermin Hürmeriç als Keje
- Yeşim Salkım als Emel
- Kamran Usluer als Mahmut Şahoğlu/Berfo
- Kayhan Yıldızoğlu als Artist Kemal
- Necdet Mahfi Ayral als Andrey Mişkin
- Güven Hokna als Sevim Abla
- Özkan Uğur als Sedat
- Ülkü Duru als Emel'in Annesi
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Verfügbarkeit
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