Eroberung vom Planet der Affen (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | J. Lee Thompson |
|---|---|
| Genre | Action, Science Fiction |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-06-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (1.124 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Handlung spielt 1991 in den Vereinigten Staaten. Nachdem eine Epidemie alle Katzen und Hunde der Erde getötet hat, halten sich die Menschen Affen als Haustiere, die schließlich zu Dienern gemacht werden. Ein eigenes Zentrum dressiert die wild eingefangenen Tiere mit Gewalt. Armando hat heimlich César großgezogen, den Sohn der sprechenden Affen Zira und Cornelius. Als César sieht, was mit seinesgleichen geschieht, äußert er seinen Widerspruch öffentlich und muss sich von diesem Moment an verstecken. Er entdeckt, dass er sich mit den anderen Affen verständigen kann, ruft zum Ungehorsam auf, bewaffnet sie und begreift dabei, dass Intelligenz Macht bedeutet.
Entstehungsgeschichte
Die Regie lag bei J. Lee Thompson, der Film erschien 1972. Zur Besetzung gehören Roddy McDowall, Don Murray, Ricardo Montalban und Hari Rhodes. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Action und Science Fiction bilden das Genrepaar, doch die Schwerpunkte liegen anders, als die Etiketten vermuten lassen. Die Science Fiction dient hier weniger der Technik als der Zuspitzung: Eine Tierseuche, ein Ersatz für verlorene Haustiere, ein Rutsch von der Haltung zur Knechtschaft — die Kette ist in wenigen Sätzen erzählt und beschreibt doch eine vollständige Gesellschaftsordnung. Der Actionanteil ergibt sich zwangsläufig aus dem Aufstand, auf den die Erzählung zuläuft. Auffällig ist die Perspektive: Erzählt wird nicht aus der Sicht der herrschenden Menschen, sondern entlang einer Figur, die auf beiden Seiten steht, heimlich aufgezogen und öffentlich verleugnet.
Einordnung & Wirkung
6,2 von 10 Punkten bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen ergeben eine verhaltene, aber nicht ablehnende Einschätzung. Bemerkenswert ist der Abstand zur Gegenwart: 54 Jahre sind seit dem Erscheinungsjahr vergangen, und das im Film gesetzte Handlungsjahr liegt inzwischen selbst weit in der Vergangenheit. Damit gehört der Film zu jenen Science-Fiction-Arbeiten, die man heute doppelt liest — als Erzählung und als Zeugnis dessen, was man sich einmal für die nahe Zukunft ausgemalt hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Roddy McDowall als Caesar
- Don Murray als Breck
- Ricardo Montalban als Armando
- Hari Rhodes als MacDonald
- Severn Darden als Kolp
- Lou Wagner als Busboy
- Natalie Trundy als Lisa
- John Randolph als Commission Chairman
- Asa Maynor als Mrs. Riley
- Joyce Haber als Zelda
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Verfügbarkeit
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