Elementarteilchen (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Oskar Roehler |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-02-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (152 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Halbbrüder, aufgewachsen ohne echte Bindung zur Mutter und stattdessen bei ihren Großmüttern geparkt, tragen als Erwachsene die Spuren dieser Kindheit mit sich. Michael, ein erfolgreicher Wissenschaftler, versucht sogar in seiner Forschung Sexualität und Fortpflanzung gedanklich zu trennen und hat mit Anfang Dreißig noch keine sexuelle Erfahrung gemacht. Bruno, Lehrer und gescheiterter Schriftsteller, fühlt sich zu einer seiner jungen Schülerinnen hingezogen. Der Tod der Mutter markiert einen Wendepunkt: Michael findet zu seiner Jugendliebe Annabelle zurück, Bruno lernt in einem Nudisten-Camp die Frau Christiane kennen. Ein Moment von Glück scheint möglich, bleibt aber flüchtig.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2006 unter der Regie von Oskar Roehler und ist als Spielfilm den Genres Drama und Liebesfilm zuzuordnen. In den Hauptrollen der beiden Halbbrüder stehen Christian Ulmen und Moritz Bleibtreu, an ihrer Seite Martina Gedeck und Franka Potente. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Schon die Genrekombination aus Drama und Liebesfilm deutet an, dass hier keine klassische Romanze erzählt wird, sondern eine Geschichte, in der Zuneigung und emotionale Verkrüppelung eng beieinanderliegen. Die Konstruktion über zwei gegensätzliche Brüder – der rationale Wissenschaftler und der gescheiterte Schriftsteller – erlaubt es, zwei sehr unterschiedliche Formen von Verlust und Sehnsucht nebeneinanderzustellen, ohne dass eine Figur stellvertretend für die andere steht. Dass beide Männer erst durch den Tod der Mutter zu kurzzeitigem Glück finden, verweist auf eine Erzählung, die familiäre Prägung als zentrales Thema begreift, nicht auf eine leichte Liebesgeschichte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich – kein Ausreißer nach oben oder unten. Seit dem Erscheinungsjahr 2006 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel innerhalb des deutschsprachigen Beziehungsdramas als einen Beitrag erscheinen lässt, der sich bewusst mit unbequemen, unromantischen Facetten von Nähe und Distanz auseinandersetzt, statt auf klassische Genrekonventionen zu setzen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Christian Ulmen als Michael Djerzinski
- Moritz Bleibtreu als Bruno Klement
- Martina Gedeck als Christiane
- Franka Potente als Annabelle
- Nina Hoss als Jane
- Corinna Harfouch als Dr. Schäfer
- Uwe Ochsenknecht als Bruno's Father
- Jasmin Tabatabai als Yogini
- Tom Schilling als Michael (young)
- Thomas Drechsel als Bruno (young)
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Verfügbarkeit
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