El patrón, radiografía de un crimen (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sebastián Schindel |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-10-12 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (103 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hermógenes verlässt mit seiner jungen Frau den ländlichen Norden Argentiniens und zieht nach Buenos Aires, um dort ein besseres Leben zu finden. Als Lehrling in einer Metzgerei gerät er unter die Fuchtel eines Chefs, der seine Machtstellung schamlos ausnutzt. Aus dem Versprechen auf Arbeit und Auskommen wird zunehmend ein Abhängigkeitsverhältnis, das Hermógenes immer weiter in die Enge treibt. Der Film begleitet parallel den späteren Prozess gegen ihn, nachdem er seinen Vorgesetzten am helllichten Tag getötet hat. Wie es dazu kommt und was das über die Verhältnisse in seinem Arbeitsumfeld aussagt, entfaltet sich in Rückblenden, ohne dass hier der genaue Ausgang vorweggenommen werden soll.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Sebastián Schindel bei diesem 2014 entstandenen Spielfilm. In den Hauptrollen sind Joaquín Furriel, Luis Ziembrowski, Guillermo Pfening und Mónica Lairana zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Drama mit Krimi-Elementen ergibt sich unmittelbar aus dem Stoff: eine persönliche Leidensgeschichte, die auf einen Gewaltakt zulaufen und juristisch aufgearbeitet werden muss. Das Schlagwort „Nach wahrer Begebenheit“ setzt den Anspruch, tatsächliche Zustände in einer bestimmten Branche abzubilden, statt eine frei erfundene Fabel zu erzählen. Die Konstellation aus schutzlosem Angestelltem und übermächtigem Vorgesetzten liefert die Reibung, aus der sich sowohl das Drama der Ausbeutung als auch die Spannung des Kriminalfalls speisen. Dass die Handlung zwischen Vorgeschichte und Gerichtsverfahren pendelt, verweist auf eine Erzählform, die Ursache und Konsequenz bewusst gegeneinander schneidet, statt sie chronologisch geradlinig abzuhandeln.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber zahlenmäßig begrenztes Meinungsbild ab. Zehn Jahre nach seiner Entstehung reiht sich der Film in eine Tradition sozialkritischer Kriminaldramen aus Argentinien ein, die persönliche Schicksale mit einer Kritik an ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen verbinden. Die Kombination aus dokumentarisch grundierter Recherche und individuellem Justizdrama gibt ihm dabei ein Profil, das über den reinen Kriminalfall hinausweist.
Bilder




Besetzung & Stab
- Joaquín Furriel als Hermógenes Saldivar
- Luis Ziembrowski als Don Latuada
- Guillermo Pfening als Marcelo Di Giovanni
- Mónica Lairana als Gladys
- Germán de Silva als Armando
- Victoria Raposo als Clara
- Andrea Garrote als Nora
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Verfügbarkeit
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