Eisstation Zebra (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Sturges |
|---|---|
| Genre | Thriller, Abenteuer |
| Laufzeit | 139 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-04-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (198 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein amerikanisches Atom-U-Boot bekommt einen brisanten Auftrag: Ein Spionagesatellit ist über der Arktis abgestürzt, an Bord ein Mikrofilm, dessen Inhalt das Gleichgewicht zwischen den USA und der Sowjetunion ins Wanken bringen könnte. Kommandant James Ferraday führt die "Tigerfish" durch das Packeis zur Polarstation Zebra, wo bereits andere Agenten auf den Film warten sollen. Mit an Bord: der britische Agent David Jones, dessen wahre Absichten im Dunkeln bleiben. Während das Boot sich durch das Eis kämpft, wird klar, dass sich ein Verräter unter der Besatzung befindet – und dass eine sowjetische Flotte denselben Kurs auf Zebra eingeschlagen hat. Die Spannung entlädt sich zwischen Eisschollen, Funksprüchen und Misstrauen an Bord, während zwei Weltmächte auf einen Zusammenstoß zusteuern.
Entstehungsgeschichte
"Eisstation Zebra" entstand 1968 unter der Regie von John Sturges. In den Hauptrollen sind Rock Hudson als Kommandant Ferraday, Ernest Borgnine, Patrick McGoohan als britischer Agent und Jim Brown zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und verbindet Thriller- mit Abenteuerelementen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller und Abenteuer zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: ein isolierter Schauplatz unter dem Eis, ein militärisches Gerät als Handlungsraum, eine Mission mit ungewissem Ausgang und mehrere Parteien mit widersprüchlichen Interessen. Dass ein britischer Agent an Bord eines amerikanischen U-Boots operiert, während ein Verräter im Verborgenen agiert, deutet auf ein Geschichtsgerüst hin, das auf Misstrauen und Täuschung zwischen Verbündeten wie Gegnern setzt. Die Besetzung mit mehreren markanten männlichen Hauptdarstellern passt zu einem Stoff, der auf Enge, Hierarchie und Konfrontation unter Druck setzt statt auf große Schauplatzwechsel.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 bei einer vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst. Seit seiner Entstehung 1968 sind Jahrzehnte vergangen, in denen sich das Genre des Kalten-Kriegs-Thrillers vielfach gewandelt hat. Innerhalb dieses Genres steht "Eisstation Zebra" als ein Beispiel für die Verlagerung geopolitischer Spannungen in einen klar begrenzten, klaustrophobischen Handlungsraum – ein Ansatz, der dem Abenteuer-Thriller jener Zeit seine eigene Note gab.
Bilder






Besetzung & Stab
- Rock Hudson als Cdr. James Ferraday
- Ernest Borgnine als Boris Vaslov
- Patrick McGoohan als David Jones
- Jim Brown als Capt. Leslie Anders
- Tony Bill als Lt. Russell Walker
- Alf Kjellin als Col. Ostrovsky
- Gerald S. O'Loughlin als Lt. Cdr. Bob Raeburn
- Ted Hartley als Lt. Jonathan Hansen
- Murray Rose als Lt. George Mills
- Michael T. Mikler als Lt. Courtney Cartwright
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