Eine moralische Entscheidung (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Vahid Jalilvand |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-08-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (140 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine nächtliche Kollision in Teheran verbindet zwei Leben auf fatale Weise: Kaveh Nariman verletzt bei einem Verkehrsunfall den achtjährigen Amir am Kopf. Aus Sorge drängt er den Vater Moosa, den Jungen ins Krankenhaus zu bringen, und bietet ihm sogar Geld an, das dieser nur widerstrebend annimmt. Am nächsten Tag liegt Amir tot in genau der Klinik, in der Nariman als Arzt arbeitet – zur Autopsie. Nariman ist überzeugt, den Tod verschuldet zu haben, und schweigt zunächst. Seine Kollegin Sayeh Behbahani kommt jedoch zu einer anderen Diagnose: eine Lebensmittelvergiftung, ausgelöst durch verdorbenes Fleisch, das der Vater dem Jungen gegeben haben soll. Während Moosas Frau Leila ihm in ihrer Trauer schwere Vorwürfe macht, sucht Nariman fieberhaft nach der Wahrheit – und Moosa sinnt auf Rache an denen, die er für verantwortlich hält.
Entstehungsgeschichte
Der iranische Film aus dem Jahr 2017 stammt von Regisseur Vahid Jalilvand. In den zentralen Rollen sind Navid Mohammadzadeh, امیر آقایی, Hedie Tehrani und Zakiyeh Behbahani zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Mystery und Thriller deutet an, dass es hier weniger um äußere Spannung als um moralische Unsicherheit geht: Die Frage nach Schuld wird bewusst offengehalten und zwischen zwei möglichen Ursachen aufgespannt. Dass sowohl ein Arzt als auch ein Vater als mögliche Verursacher infrage kommen, verlagert den Fokus von einer eindeutigen Täterfrage hin zu einer Erzählung über Gewissen, Verantwortung und die Grenzen dessen, was man mit Sicherheit wissen kann. Die Anlage der Geschichte um zwei Familien, die durch einen Moment miteinander verknüpft werden, sorgt für eine erzählerische Balance zwischen den Perspektiven, statt eine Seite eindeutig zu privilegieren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit seiner Entstehung 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was ihn im aktuellen Angebot iranischer Dramen mit Thriller-Elementen zu einem eher ruhig aufgenommenen Titel macht.
Bilder



Besetzung & Stab
- Navid Mohammadzadeh als Moosa
- Amir Aghaei als Kaveh Nariman
- Hedie Tehrani als Sayeh
- Zakiyeh Behbahani als Leila
- Saeed Dakh als Interrogator
- Alireza Ostadi als Oladi
- Iman Farzam als Payam
- Mojdeh Daei als Azar
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Verfügbarkeit
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