Eine Fliege kommt selten allein (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Quentin Dupieux |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 76 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-05-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.900.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.044.087 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (627 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Aus dem Kofferraum eines alten Mercedes dringt ein Geräusch: BSS BSS BSS. Den Wagen haben die beiden Einfaltspinsel Manu und Jean-Gab geklaut, um eine Aktentasche von A nach B zu bringen, ein Auftrag, der einfach klingt und es nicht bleibt.
Verursacherin des Geräuschs ist eine Fliege von der Größe eines Terriers. Sie schnarcht so laut, dass Manu es vorzieht, im Freien zu übernachten. Statt sich des Tiers zu entledigen, fassen die beiden Freunde einen Plan: Sie wollen das Insekt trainieren und damit richtig viel Geld verdienen. Der Weg dorthin ist steinig und führt sie an den verrücktesten Zufällen, Orten, Hündchen und Menschen vorbei.
Entstehungsgeschichte
Quentin Dupieux inszenierte diese 2021 herausgekommene Komödie. Grégoire Ludig, David Marsais, Adèle Exarchopoulos und India Hair sind besetzt; die Aufstellung passt zu einer Geschichte, die von einem Freundespaar getragen wird und dieses unterwegs auf weitere Figuren treffen lässt. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie und Fantasy greifen hier auf besondere Art ineinander. Das Fantastische ist auf ein einziges Element beschränkt, nämlich eine hundegroße Fliege, und alles andere bleibt gewöhnlich. Genau daraus entsteht der Witz, denn die Figuren behandeln das Unmögliche wie eine Geschäftsgelegenheit und stellen keine der Fragen, die sich aufdrängen. Die Anlage folgt der Form der Reise: Ein simpler Auftrag wird verlassen, ein absurdes Ziel tritt an seine Stelle, und die Handlung schreitet durch Begegnungen voran statt durch Planung. Dass die beiden Hauptfiguren ausdrücklich als Einfaltspinsel eingeführt werden, legt den Ton fest. Die Komik richtet sich nicht gegen das Ungeheuerliche selbst, sondern gegen die Unbeirrbarkeit derer, die es zu Geld machen wollen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung im mittleren Bereich, bei einer Stimmenbasis im mittleren dreistelligen Bereich. Bei einer Komödie, die konsequent auf Absurdität setzt, ist eine solche Streuung erwartbar, denn der Zugang zu dieser Art Humor teilt ein Publikum eher, als dass er es zusammenführt. Fünf Jahre nach dem Erscheinen steht der Film im Feld jener Arbeiten, die ihre fantastische Prämisse nicht erklären, sondern als gegeben behandeln. Die Freigabe ab zwölf Jahren zeigt an, dass die Absurdität ohne Drastik auskommt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Grégoire Ludig als Manu / Fred Breton
- David Marsais als Jean-Gab
- Adèle Exarchopoulos als Agnès
- India Hair als Cécile
- Roméo Elvis als Serge
- Coralie Russier als Sandrine
- Bruno Lochet als Gilles
- Raphaël Quenard als Raimondo
- Marius Colucci als Gendarme 1
- Thomas Blanchard als Gendarme 2
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Verfügbarkeit
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