Ein Versprechen - Reise in die Vergangenheit (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Patrice Leconte |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-09-04 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (141 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Deutschland, 1912: Ein junger Mann bescheidener Herkunft tritt eine Stelle als Privatsekretär bei einem alternden Stahlfabrikanten an. Als sich der Gesundheitszustand des Patrons verschlechtert, zieht der junge Mann bei ihm ein, um von dort aus für ihn zu arbeiten. Im Haus lebt auch die deutlich jüngere Frau des Fabrikanten, zurückhaltend und schön. Zwischen ihr und dem Sekretär entsteht eine Anziehung, die sich zunächst nur in Blicken und Schweigen äußert, ohne dass einer der beiden den Mut findet, sie auszusprechen. Als der Patron seinen Schützling überraschend nach Mexiko schickt, um dort den Betrieb einer Eisenerzmine zu überwachen, bricht die verborgene Zuneigung der Frau auf. Der junge Mann erkennt, dass seine Gefühle erwidert werden – doch die Krankheit des Ehemanns lässt keinen Raum für ein gemeinsames Leben in der Gegenwart. Bevor er abreist, gibt die Frau ihm ein Versprechen: In zwei Jahren, bei seiner Rückkehr, will sie ihm gehören.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Patrice Leconte bei diesem 2013 entstandenen Drama, das zugleich als Liebesfilm angelegt ist. In den Hauptrollen stehen sich Rebecca Hall und Alan Rickman gegenüber, ergänzt durch Richard Madden und Toby Murray.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Liebesfilm zeigt sich hier in der Konzentration auf ein Kammerspiel: Ein einziges Haus, drei zentrale Figuren und ein starres gesellschaftliches Gefüge bilden den Rahmen, in dem sich Gefühle nur indirekt äußern können. Die Konstellation aus altem, kranken Ehemann, junger Ehefrau und aufstrebendem jungen Mann folgt einem klassischen Beziehungsdreieck, dessen Spannung weniger aus Handlung als aus Zurückhaltung und Zeitverzögerung entsteht. Dass die Erzählung ein Versprechen und eine mehrjährige Trennung ins Zentrum stellt, verlagert das Drama von der unmittelbaren Handlung auf die Frage, ob ein Gefühl über Distanz und Zeit Bestand haben kann.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mehr als zehn Jahre vergangen, in denen der Titel innerhalb des Genres des historisch angesiedelten Liebesdramas eine eher zurückhaltende Wahrnehmung gefunden zu haben scheint, gemessen an der überschaubaren Zahl abgegebener Bewertungen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Rebecca Hall als Lotte Hoffmeister
- Alan Rickman als Karl Hoffmeister
- Richard Madden als Friedrich Zeitz
- Toby Murray als Otto Hoffmeister
- Maggie Steed als Frau Hermann
- Shannon Tarbet als Anna
- Jean-Louis Sbille als Hans, the Butler
- Sarah Messens als Magda, the Maid
- Jonathan Sawdon als The Engineer
- Christelle Cornil als Post Office Employee
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Verfügbarkeit
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