Ein Fremder ohne Namen (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Clint Eastwood |
|---|---|
| Genre | Western, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-04-19 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 5.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.390 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1870 reitet ein Fremder an dem Grab eines früheren Sheriffs vorbei, Jim Duncan, und erreicht die Grenzstadt Lago im Südwesten der Vereinigten Staaten. Die Eigentümer der örtlichen Minengesellschaft, Dave Drake und Morgan Allen, gewinnen die Bewohner der kleinen Stadt dafür, den Fremden anzuheuern. Er soll die Gemeinde gegen drei Revolvermänner schützen, deren Ankunft unmittelbar bevorsteht: Sie sind entlassen worden, nachdem sie eine Strafe abgesessen hatten, die auf falschen Anschuldigungen der Gesellschaft beruhte. Der Fremde nimmt den Auftrag an, aber nur zu seinen Bedingungen. Unter anderem verlangt er, dass die Stadt vollständig grellrot gestrichen wird und einen neuen Namen erhält.
Entstehungsgeschichte
Clint Eastwood führte bei diesem 1973 erschienenen Film Regie und spielt zugleich die zentrale Figur. An seiner Seite sind Verna Bloom, Marianna Hill und Mitchell Ryan zu sehen. Die Freigabe ab 18 Jahren markiert den Ton, den Western, Drama und Mystery hier gemeinsam ergeben.
Hinter den Kulissen
Dass neben dem Western auch Mystery mitspielt, verändert die Erwartung an die Hauptfigur. Ein Fremder ohne Namen, der ausgerechnet an einem Grab in die Handlung eintritt, ist im Western zunächst eine bekannte Konstellation; der Mystery-Anteil legt nahe, dass seine Herkunft nicht restlos aufgeklärt wird. Die Bedingungen, die er stellt, sind der eigentliche Hebel: Sie richten sich nicht gegen die angekündigten Revolvermänner, sondern gegen die Stadt, die ihn anheuert. Das Drama liegt weniger im Duell als in dem, was die Bewohner über sich preisgeben.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen liegt die Bewertung deutlich über dem Mittel, bei begrenzter Beteiligung. 53 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Zeugnis einer Phase, in der der Western seine eigenen Muster prüfte, statt sie zu wiederholen. Innerhalb des Genres steht er dem düsteren Zweig näher als dem heroischen. Dass Regie und Hauptrolle in einer Hand liegen, prägt zusätzlich, wie geschlossen die zentrale Figur wirkt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Clint Eastwood als The Stranger
- Verna Bloom als Sarah Belding
- Marianna Hill als Callie Travers
- Mitchell Ryan als Dave Drake
- Jack Ging als Morgan Allen
- Stefan Gierasch als Mayor Jason Hobart
- Ted Hartley als Lewis Belding
- Billy Curtis als Mordecai
- Geoffrey Lewis als Stacey Bridges
- Scott Walker als Bill Borders
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Verfügbarkeit
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