Ein Becken voller Männer (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gilles Lellouche |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-10-24 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (1.606 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bertrand ist depressiv und krankgeschrieben. Im Schwimmbad fällt ihm ein Aushang auf: Eine Gruppe von Männern sucht Verstärkung — für Synchronschwimmen.
Er macht mit. Die anderen sind ähnlich beschädigt: Laurent kümmert sich um seine demenzkranke Mutter, Marcus ist als Unternehmer gescheitert, Simon als Musiker, Basile hat keine Wohnung, Avanish spricht kaum Französisch, Thierry bangt um seine Stelle. Trainerin Delphine war selbst einmal Synchronschwimmerin und trinkt.
Dann fasst die Gruppe einen Entschluss: die Weltmeisterschaft in Norwegen.
Entstehungsgeschichte
Gilles Lellouche führte Regie — es war sein erster langer Film — und schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Ahmed Hamidi und Julien Lambroschini. Produziert wurde er von Alain Attal und Hugo Sélignac.
Mathieu Amalric spielt Bertrand, Guillaume Canet den Laurent, Benoît Poelvoorde den Marcus, Jean-Hugues Anglade den Simon, Virginie Efira die Delphine, Philippe Katerine den Thierry, Alban Ivanov den Basile, Balasingham Thamilchelvan den Avanish, Félix Moati den John, Jonathan Zaccaï den Thibault sowie Leïla Bekhti und Marina Foïs die Amanda und die Claire.
Die Kamera führte Laurent Tangy, den Schnitt Simon Jacquet, die Musik stammt von Jon Brion. Kostüme verantworteten Elise Bouquet und Reem Kuzayli, die Bauten Florian Sanson.
Premiere war am 13. Mai 2018 in Cannes; der französische Start folgte am 24. Oktober 2018, der deutsche am 27. Juni 2019.
Hinter den Kulissen
Die Idee entstand nach einer Dokumentation über eine schwedische Männer-Synchronschwimmmannschaft. Bis zum fertigen Film vergingen über fünf Jahre.
Die Darsteller trainierten ab Ende 2016 sieben Monate lang zweimal wöchentlich unter der Trainerin Julie Fabre. Was im Film zu sehen ist, mussten sie also tatsächlich können.
Gedreht wurde an Schauplätzen in ganz Frankreich — in Chennevières-sur-Marne, Nogent-sur-Oise, Avon, Échirolles und Lans-en-Vercors.
Auffällig ist, wie der Film seine Figuren anlegt: Jeder Einzelne bringt eine eigene Notlage mit — Krankheit, Schulden, Wohnungslosigkeit, Sprachbarriere, Sucht —, und keine davon wird durch das Schwimmen aufgelöst.
Einordnung & Wirkung
Bei den Césars 2019 gewann Philippe Katerine als bester Nebendarsteller; der Film war in zehn weiteren Kategorien nominiert.
Beim Globe de Cristal 2019 wurde er als bester Film ausgezeichnet, Katerine als bester Schauspieler; beim Europäischen Filmpreis 2019 war er für den Publikumspreis nominiert.
Zehn César-Nominierungen für einen Regieerstling sind ein außergewöhnliches Ergebnis — und ein Hinweis darauf, dass der Film in Frankreich weit über sein Thema hinaus wahrgenommen wurde.
Bemerkenswert ist auch der Umfang des Ensembles. Zwölf Hauptrollen, sieben Monate gemeinsames Training und über fünf Jahre Entwicklung stehen hinter einem Film, dessen Prämisse sich in einem Satz erzählen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mathieu Amalric als Bertrand
- Guillaume Canet als Laurent
- Benoît Poelvoorde als Marcus
- Jean-Hugues Anglade als Simon
- Virginie Efira als Delphine
- Leïla Bekhti als Amanda
- Marina Foïs als Claire
- Philippe Katerine als Thierry
- Félix Moati als John
- Alban Ivanov als Basile
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Verfügbarkeit
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