Narco (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gilles Lellouche |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-12-01 |
| Budget | 823.258 $ |
| Einspielergebnis | 823.258 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (174 Stimmen) |
Worum es geht
Gustave Klopp führt ein Doppelleben, das er sich nicht ausgesucht hat: Wegen seiner Schlafkrankheit driftet er ständig in Traumwelten ab, in denen er Bomben ausweicht, Weltraumschlachten schlägt und sich wie in einem Actionfilm durch Kämpfe boxt. Im wachen Leben dagegen bekommt er kaum etwas geregelt. Als er beschließt, diese Träume als Comic zu Papier zu bringen, gerät sein Alltag vollends aus den Fugen. Plötzlich scheinen sich alle gegen ihn verschworen zu haben: ein Therapeut mit fragwürdigen Methoden, ein Verleger, der es offenbar auf mehr als nur sein Manuskript abgesehen hat, ein mörderisches Eiskunstlaufpaar und sogar seine eigene Frau Paméla, die gemeinsam mit ihrem Karate-Kumpel Lenny Bar gegen ihn zu arbeiten scheint. Ausgerechnet Jean-Claude van Damme taucht als mögliche Rettung in diesem Chaos auf.
Entstehungsgeschichte
"Narco" ist eine französische Komödie aus dem Jahr 2004, inszeniert von Tristan Aurouet. In den Hauptrollen sind Guillaume Canet, Zabou Breitman, Guillaume Gallienne und François Berléand zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verschränkt zwei Ebenen miteinander: die comichaft überzeichnete Traumwelt mit ihren Weltraumgefechten und Actionzitaten und einen Alltag, der sich zunehmend genauso absurd zuspitzt wie die Fantasien der Hauptfigur. Diese Konstruktion erlaubt es der Komödie, mit Genre-Versatzstücken aus Actionfilmen zu spielen, ohne sie ernst nehmen zu müssen. Dass reale Figuren wie ein durchgeknallter Therapeut, ein irrer Verleger und ein mörderisches Eiskunstlaufpaar auftauchen, verwischt zusätzlich die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit und treibt die Verwechslungs- und Verschwörungskomik voran. Die Erwähnung von Jean-Claude van Damme als möglicher Helfer in der Not passt in dieses Spiel mit überdrehten Actionklischees und deutet auf einen selbstironischen Umgang mit dem Genre hin.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich "Narco" im mittleren Feld, ohne dass sich daraus ein deutliches Urteil ableiten lässt. Seit der Veröffentlichung des Films sind über zwei Jahrzehnte vergangen, entsprechend hat sich das Publikum, das eine Bewertung hinterlassen hat, bislang überschaubar gehalten. Innerhalb der Komödie positioniert sich der Film über seine Mischung aus Alltagsfrustration und actiongetriebener Fantasiewelt als eine eher schräge, auf Situationskomik und Genreverweise setzende Variante.
Bilder



Besetzung & Stab
- Guillaume Canet als Gustave Klopp
- Zabou Breitman als Paméla
- Guillaume Gallienne als Samuel Pupkin
- François Berléand als Guy Bennet
- Jean-Pierre Cassel als Le père de Gus
- Vincent Rottiers als Kevin
- Léa Drucker als La jumelle patineuse
- Gilles Lellouche als Le jumeau patineur
- Jean-Noël Brouté als Le docteur 70's
- Lionel Abelanski als Le directeur du supermarché
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Verfügbarkeit
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