Dunkelblaufastschwarz (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Daniel Sánchez Arévalo |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-03-24 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (121 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jorge steht kurz vor dem Abschluss seines Studiums und damit an der Schwelle zu einem selbstbestimmten Leben, das ihm bislang verwehrt blieb. Ein Schlaganfall seines Vaters durchkreuzt diese Pläne: Jorge muss die Pflege übernehmen und nimmt notgedrungen eine Stelle als Hausmeister an. Über seinen Bruder Antonio, der im Gefängnis sitzt, lernt er dessen Freundin Paula kennen. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine ungewöhnliche Nähe zwischen den beiden, obwohl Paula eigentlich Antonios Partnerin ist. Im Gefängnis gelten eigene Regeln: Paula möchte ein Kind, um Zugang zur geschützten Mutter-Kind-Station zu bekommen, doch Antonio ist zeugungsunfähig. Aus dieser Notlage heraus entsteht eine Bitte, die Jorges Leben in eine Richtung lenkt, die er selbst nie gewählt hätte.
Entstehungsgeschichte
„Dunkelblaufastschwarz“ entstand 2006 unter der Regie von Daniel Sánchez Arévalo. In den zentralen Rollen sind Quim Gutiérrez, Antonio de la Torre, Raúl Arévalo und Héctor Colomé zu sehen. Der Film ist als Drama mit Liebesgeschichte angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich hier nicht als klassische Romanze, sondern als Geflecht aus familiärer Pflicht, erzwungener Nähe und moralischen Zwangslagen. Dass die zentrale Beziehung zwischen zwei Menschen entsteht, die eigentlich durch einen dritten – den inhaftierten Bruder – verbunden sind, verschiebt den Fokus weg von Romantik hin zu Fragen von Verantwortung und Loyalität. Die Anlage der Geschichte, in der ein junger Mann zwischen eigenen Zukunftsplänen und den Ansprüchen seiner Familie aufgerieben wird, deutet auf ein Interesse an sozialen Zwangslagen statt an großen dramatischen Gesten hin. Die Gefängniskulisse als Ort, an dem eigene Regeln herrschen, wird dabei zum erzählerischen Kern des Konflikts.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Durchschnittswert von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von etwas über hundert Bewertungen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht auffälligen Mittelfeld seines Genres. Die knapp zwei Jahrzehnte seit der Entstehung haben ihn zu einem Werk gemacht, das im spanischen Dramenkino der 2000er-Jahre verortet ist, ohne dass sich daraus über die reine Zeitspanne hinaus weitere Aussagen treffen lassen. Innerhalb der Kombination aus Drama und Liebesfilm bleibt er ein Beispiel für Erzählungen, die familiäre und institutionelle Zwänge in den Mittelpunkt persönlicher Beziehungen stellen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Quim Gutiérrez als Jorge
- Antonio de la Torre als Antonio
- Raúl Arévalo als Israel (Sean)
- Héctor Colomé als Andrés (Vater)
- Eva Pallarés als Natalia
- Manuel Morón als Fernando
- Ana Wagener als Ana
- Roberto Enríquez als Roberto
- Alba Gárate als Alba
- Marta Aledo als Bankangestellte
Weitere Filme von Daniel Sánchez Arévalo
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.