Duell am Missouri (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Arthur Penn |
|---|---|
| Genre | Western, Drama |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-05-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 14.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (257 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Als der Pferdezüchter David Braxton einen Dieb aus Tom Logans Bande auf frischer Tat ertappen lässt und ihn hängen lässt, sinnt Logan auf Vergeltung. Statt offener Konfrontation wählt er einen langsamen, hinterhältigen Weg: Als vermeintlich harmloser Farmer gibt er sich aus, kauft Braxton ein Stück Land ab und baut sich eine eigene Ranch auf, während im Hintergrund seine Kameraden weiter Rache üben, unter anderem an Braxtons Vorarbeiter. Braxton reagiert, indem er den Regulator Robert E. Lee Clayton anheuert, einen exzentrischen selbsternannten Gesetzeshüter, der die Viehdiebe endgültig aus dem Weg räumen soll. Damit verschieben sich die Fronten zwischen Landbesitzer, Dieben und einem Mann, der sein eigenes, unberechenbares Vorgehen mitbringt.
Entstehungsgeschichte
„Duell am Missouri“ entstand 1976 unter der Regie von Arthur Penn. In den Hauptrollen sind Marlon Brando als Robert E. Lee Clayton und Jack Nicholson als Tom Logan zu sehen, an ihrer Seite stehen Randy Quaid und Kathleen Lloyd. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Western und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Statt eines klassischen Duells zwischen Gut und Böse entfaltet sich ein Konflikt aus Täuschung, Tarnung und schleichender Vergeltung. Logans Strategie, sich als Farmer zu tarnen und Braxton auf Umwegen zu ruinieren, verlagert den Western weg von offener Konfrontation hin zu einem Spiel aus Täuschung und Gegentäuschung. Mit Clayton tritt zudem eine Figur auf, die selbst außerhalb geregelter Ordnung agiert, was die Frontlinien zwischen Recht, Rache und Selbstjustiz zusätzlich verwischt. Die Besetzung mit zwei markanten Hauptdarstellern in gegensätzlichen Rollen legt nahe, dass der Film auf das Aufeinandertreffen zweier sehr unterschiedlicher Charaktere setzt statt auf klassische Actiondramaturgie.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis von 255 Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst. Seit seiner Entstehung 1976 sind fast fünf Jahrzehnte vergangen, was ihn deutlich in die spätere Phase des klassischen Hollywood-Westerns einordnet, eine Zeit, in der das Genre zunehmend psychologisch und figurenzentriert erzählt wurde. Innerhalb dieser Entwicklung steht „Duell am Missouri“ für einen Western, der stärker auf Charakterstudie und Täuschungsmanöver als auf klassische Konfrontationen setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marlon Brando als Robert E. Lee Clayton
- Jack Nicholson als Tom Logan
- Randy Quaid als Tittle Tod
- Kathleen Lloyd als Jane Braxton
- Frederic Forrest als Cary
- Harry Dean Stanton als Calvin
- John McLiam als David Braxton
- John P. Ryan als Si
- Steve Franken als l'enfant solitaire
- Richard Bradford als Pete Marker
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Verfügbarkeit
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