Draculas Sohn (1943)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Siodmak |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1943-10-20 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (149 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein fremder Graf namens Alucard taucht bei einer wohlhabenden Familie auf, und kurz nach seinem Besuch stirbt der Hausherr an rätselhaften Wunden am Hals. Katherine, die Tochter des Verstorbenen, erbt das Anwesen und heiratet den Grafen überstürzt, sehr zum Missfallen ihres eigentlichen Verlobten Frank. Der spürt, dass mit dieser Verbindung etwas nicht stimmt, und sucht das Paar auf. Der Besuch eskaliert, Frank erschießt aus Versehen seine Angebetete und flieht. Als er später einem Arzt von den Ereignissen berichtet, nimmt dieser die Spur auf – und stößt auf Widersprüche zwischen einer lebendigen und einer toten Katherine. Frank landet im Gefängnis, doch die Geschichte ist damit nicht zu Ende: Aus der Zelle heraus bekommt er unheimlichen Besuch und erfährt von einem Plan, der die Ereignisse in neuem Licht erscheinen lässt.
Entstehungsgeschichte
„Draculas Sohn“ entstand 1943 unter der Regie von Robert Siodmak. In den Hauptrollen sind Lon Chaney Jr., Robert Paige, Louise Allbritton und Frank Craven zu sehen. Der Film ist dem Horrorgenre zuzuordnen.
Hinter den Kulissen
Schon der Name des Grafen – Alucard, rückwärts gelesen ein bekannter Vampirname – deutet an, dass der Film mit der Erwartungshaltung des Publikums spielt, statt sie zu verschleiern. Die Handlung verknüpft klassische Vampirmotive mit den Konventionen eines Kriminalfalls: Erbschaft, überstürzte Heirat, ein Todesfall, eine Ermittlung und ein Gefängnisaufenthalt bilden das Gerüst, in das die übernatürlichen Elemente eingebettet sind. Diese Mischung aus Horror und Mystery-Struktur macht den Film weniger zu einer reinen Schreckensgeschichte als zu einem Rätsel, das sich erst über die Perspektive verschiedener Figuren – Frank, den Arzt, die Polizei – zusammensetzt. Die Doppelbödigkeit von Katherines Auftreten, lebendig und tot zugleich, treibt die Geschichte an und verweist auf eine Figur, die selbst aktiv Teil des Geschehens ist, statt nur Opfer zu sein.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von rund 149 Bewertungen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst. Seit seiner Entstehung 1943 sind mehr als achtzig Jahre vergangen, was ihn in die frühe Phase der klassischen Horrorfilme der Universal-Ära einordnet, in der Vampirstoffe mit familiären und kriminalistischen Elementen verknüpft wurden. Die vergleichsweise geringe Stimmenzahl deutet darauf hin, dass der Titel heute vor allem von einem Publikum wahrgenommen wird, das sich gezielt mit älteren Genrebeiträgen beschäftigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lon Chaney Jr. als Count Dracula, alias Count Alucard
- Robert Paige als Frank Stanley
- Louise Allbritton als Katherine 'Kay' Caldwell
- Frank Craven als Dr. Harry Brewster
- J. Edward Bromberg als Professor Lazlo
- Pat Moriarity als Sheriff Dawes
- Evelyn Ankers als Claire Caldwell
- Samuel S. Hinds als Judge Simmons
- Adeline De Walt Reynolds als Madame Queen Zimba
- George Irving als Colonel Caldwell
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Verfügbarkeit
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