Dororo (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 塩田明彦 |
|---|---|
| Genre | Action, Fantasy, Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 139 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-03-15 |
| Budget | 18.900.000 $ |
| Einspielergebnis | 27.308.865 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (149 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Ende eines Krieges gegen die Familie Kanayama sucht Kagemitsu Daigo das Pavillon der Hölle auf und schließt einen Pakt mit 48 Dämonen: Er bietet ihnen 48 Körperteile seines noch ungeborenen Sohnes an, im Tausch gegen die Herrschaft über die Welt. Als Hyakkimaru zur Welt kommt, versuchen seine eigenen Eltern, ihn zu töten, und setzen ihn schließlich in einem Bottich auf einem Fluss aus. Ein Arzt findet den Jungen und ersetzt ihm die fehlenden Körperteile. Aus dieser Ausgangslage entsteht eine Geschichte über einen Körper, der nicht vollständig zur Welt gekommen ist, und über die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn Teile von ihm einem Pakt geopfert wurden.
Entstehungsgeschichte
Der japanische Film stammt aus dem Jahr 2007 und wurde von Akihiko Shiota inszeniert. In den Hauptrollen sind Satoshi Tsumabuki, Ko Shibasaki, Kiichi Nakai und Yoshio Harada zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Fantasy, Horror und Science-Fiction verweist auf einen Stoff, der sich nicht in einem klassischen Samurai- oder Kriegsfilm erschöpft, sondern übernatürliche und körperliche Verstümmelung als zentrales Motiv mit Genreelementen verschränkt. Dass der Konflikt bereits vor der Geburt der Hauptfigur beginnt und die Eltern selbst zu Bedrohungen ihres Kindes werden, deutet auf eine Erzählung, die Familie und Herrschaft als Ursprung von Gewalt begreift statt als Schutzraum. Die Rettung durch einen Arzt, der die fehlenden Körperteile ersetzt, legt zudem nahe, dass die Geschichte den Körper selbst als Schauplatz des Konflikts behandelt – ein Motiv, das sich mit den Horror- und Fantasy-Anteilen des Genre-Mix deckt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Anzahl an Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überwältigend breiten Zuspruch. Die Zahl der Rückmeldungen lässt eher auf ein Nischenpublikum als auf einen Massenerfolg schließen. Seit dem Erscheinen 2007 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel in eine Phase japanischer Genreproduktionen einordnet, die Fantasy- und Horror-Elemente mit historischem Setting verbanden. Innerhalb dieser Kombination aus mythologischem Stoff und körperlichem Horror nimmt der Film eine eigenständige Position ein, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten eine Aussage über seine weitere Wirkung treffen ließe.
Bilder







Besetzung & Stab
- Satoshi Tsumabuki als Hyakkimaru
- Ko Shibasaki als Dororo
- Kiichi Nakai als Kagemitsu Daigo
- Yoshio Harada als Jukai
- Eita Nagayama als Tahomaru
- Mieko Harada als Yuri
- Katsuo Nakamura als Bipa
- Anna Tsuchiya als Sabame Lady
- Kumiko Aso als Ojiya
- Gekidan Hitori als Scoundrel
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.