Don’t Move (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sergio Castellitto |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-03-12 |
| Einspielergebnis | 11.837.022 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (303 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Angela, die 15-jährige Tochter des erfolgreichen Chirurgen Timoteo Rossi, verunglückt schwer mit ihrem Motorroller und wird bewusstlos ins Krankenhaus gebracht. Für ihren Vater gerät damit die Welt ins Wanken. Während Kollegen im Operationssaal um das Leben seiner Tochter kämpfen, bleibt ihm nur das Warten vor der Tür.
In diesen Stunden holt ihn die eigene Vergangenheit ein. Seine Gedanken wandern 15 Jahre zurück: Nach einer Autopanne in der Provinz begann der wohlsituierte Arzt damals eine Affäre mit dem Zimmermädchen Italia. Die Liebe zu dieser empfindsamen, verletzlichen Frau setzte seine Ehe mit Elsa aufs Spiel, einer erfolgreichen Journalistin. Elsa scheint nichts zu ahnen und lässt ihren Mann ein Doppelleben führen, bis eine Schwangerschaft die Lage zuspitzt und von Timoteo eine Entscheidung verlangt wird. Wie er sich entscheidet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Sergio Castellitto, der 2004 zugleich zur Besetzung gehört. Neben ihm spielen Penélope Cruz, Claudia Gerini und Angela Finocchiaro. Dass der Regisseur selbst im Ensemble mitwirkt, bindet die Inszenierung eng an das Spiel vor der Kamera.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm verschränken sich hier in einer Geschichte, die auf zwei Zeitebenen erzählt wird. Die Gegenwart im Krankenhaus bildet den Rahmen, die Erinnerung an die Affäre den eigentlichen Kern.
Diese Konstruktion verbindet zwei existenzielle Situationen miteinander. Das Bangen um das Leben der Tochter zwingt den Vater zum Innehalten und öffnet den Blick auf Schuld, Begehren und verpasste Entscheidungen. Die Gegensätze zwischen den beiden Frauen sind deutlich gezeichnet: hier die gut situierte, erfolgreiche Ehefrau, dort das Zimmermädchen aus der Provinz. Auch der soziale Abstand spielt so in die Liebesgeschichte hinein. Dass die Handlung von einem Unfall ausgeht, gibt dem Rückblick zudem besonderen Druck, denn jede Erinnerung steht im Schatten der ungewissen Operation.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 Punkten liegt der Film klar im positiven Bereich. Die Wertung beruht auf einigen hundert Stimmen und zeichnet damit ein überschaubares, aber wohlwollendes Bild.
Seit dem Erscheinen sind 22 Jahre vergangen. Im Feld des Liebesdramas steht der Titel für eine ernste, schwermütige Spielart, die Leidenschaft nicht verklärt, sondern mit Verantwortung und Verlust verknüpft.
Bilder








Besetzung & Stab
- Penélope Cruz als Italia
- Sergio Castellitto als Timoteo
- Claudia Gerini als Elsa
- Angela Finocchiaro als Ada
- Marco Giallini als Manlio
- Pietro De Silva als Alfredo
- Vittoria Piancastelli als Raffaella
- Elena Perino als Angela
- Renato Marchetti als Pino
- Gianni Musy als Padre Elsa
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Verfügbarkeit
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