Dogfight (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nancy Savoca |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-10-04 |
| Einspielergebnis | 397.631 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (147 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
San Francisco, November 1963: Eddie ist Marine, in seiner letzten Nacht vor dem Abflug nach Vietnam will er mit seinen Kameraden noch einmal richtig feiern. Ein makabres Wettspiel gehört zum Programm: Wer die unattraktivste Begleitung zur Party bringt, gewinnt. Eddie wählt die zurückhaltende Rose aus, ohne ihr zu sagen, worum es eigentlich geht. Als sie den wahren Charakter des Abends begreift, ist sie zutiefst gekränkt und verlässt die Feier. Eddie folgt ihr, und aus der geplanten Demütigung wird eine gemeinsame Nacht, die beide näher bringt, als es der Abend vermuten ließ. Am nächsten Morgen zieht Eddie mit seinen Freunden in den Krieg. Was aus dieser einen Nacht wird und wer von den jungen Männern zurückkehrt, bleibt der Geschichte selbst vorbehalten.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1991 unter der Regie von Nancy Savoca und ist als Drama mit deutlichem Liebesfilm-Einschlag angelegt. In den Hauptrollen stehen River Phoenix als Eddie und Lili Taylor als Rose, an ihrer Seite spielen Richard Panebianco und Anthony Clark.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Ein zynisches Männerspiel wird zum Ausgangspunkt einer unerwarteten Zärtlichkeit. Die Geschichte spielt bewusst mit dem Kontrast zwischen roher Gruppendynamik und der stillen Begegnung zweier Menschen, die sich eigentlich nicht hätten kennenlernen sollen. Dass die Handlung an einem konkreten historischen Wendepunkt ansetzt, dem Vorabend des Vietnamkriegs, verleiht der privaten Geschichte zusätzlich eine Schwere, die über die eine Nacht hinausreicht. Die schmale Besetzung aus wenigen zentralen Figuren lenkt den Blick ganz auf die Beziehung zwischen Eddie und Rose, während die Kameraden eher als Kontrastfolie zur Grausamkeit des Spiels dienen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit der Entstehung 1991 sind mittlerweile 34 Jahre vergangen, ohne dass sich an der grundlegenden Erzählform etwas geändert hätte: Es bleibt ein kammerspielartiges Drama, das sich stärker für die emotionale Wendung zwischen zwei Figuren interessiert als für Kriegsgeschehen selbst. Innerhalb der Liebesfilme, die historische Umbruchsituationen als Kulisse nutzen, nimmt er mit seiner unsentimentalen, kleinteiligen Erzählweise eine eigene Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- River Phoenix als Eddie Birdlace
- Lili Taylor als Rose Fenny
- Richard Panebianco als Berzin
- Anthony Clark als Oakie
- Mitchell Whitfield als Benjamin
- Holly Near als Rose Sr.
- E. G. Daily als Marcie
- Sue Morales als Ruth Two Bears
- Christina Mastin als Linda
- Christopher Shaw als Donavin
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Verfügbarkeit
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