Doctor Strange (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Scott Derrickson |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Abenteuer, Action |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-10-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 180.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 676.343.174 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (23.930 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Stephen Strange ist ein herausragender Neurochirurg und ein unerträglicher Mensch, dessen Selbstbild vollständig an seinen Händen hängt. Nach einem Autounfall sind sie dauerhaft geschädigt. Als die westliche Medizin ausgeschöpft ist, führt ihn die Suche nach Heilung nach Kathmandu, zu einem Orden, der ihm etwas anderes anbietet als seine Hände zurück.
Was folgt, ist eine Ausbildungsgeschichte, in der Strange lernt, dass die Welt mehr Dimensionen hat als die von ihm anerkannten — und die Erkenntnis, dass sein Orden mit Mitteln arbeitet, die er selbst gerade verurteilt hat. Der Gegner Kaecilius will das Gleiche wie sein Lehrer, nur ohne dessen Selbstbeschränkung.
Entstehungsgeschichte
Marvel entwickelte den Stoff über Jahre; Scott Derrickson, zuvor im Horrorfach tätig, setzte sich mit einer eigenen Präsentation durch. Benedict Cumberbatch war die erste Wahl, sagte wegen Terminkonflikten zunächst ab, und der Drehbeginn wurde verschoben, um ihn doch zu bekommen.
Umstritten war die Besetzung der Ältesten: Die Figur ist in der Comicvorlage ein tibetischer Mann und wurde mit Tilda Swinton besetzt. Der Vorwurf des Whitewashing begleitete den Film ab der Ankündigung. Der Drehbuchautor C. Robert Cargill erklärte später öffentlich, jede Besetzungsentscheidung habe hier ein Problem erzeugt — unter anderem stand die Sorge um den chinesischen Markt im Raum, weil eine tibetische Figur dort politisch heikel ist. Marvel räumte den Fehler Jahre danach ein.
Hinter den Kulissen
Die visuelle Signatur des Films sind Städte, die sich wie Kaleidoskope falten. Das Effektteam entwickelte dafür Verfahren, die über die aus "Inception" bekannten Faltungen deutlich hinausgehen: Statt zwei gespiegelter Ebenen laufen hier fraktale Wiederholungen, die sich während der Bewegung weiter unterteilen.
Für die Astralsequenzen kombinierte die Produktion praktische Kameraeffekte mit digitaler Nachbearbeitung; einzelne Bilder sind an psychedelische Filme der 1960er angelehnt. Gedreht wurde in Nepal, in Hongkong, in London und in New York. Cumberbatch trainierte die Handhaltungen der Zaubersprüche mit einem Choreografen, damit sie als eigenständige Körpersprache lesbar bleiben.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 677 Millionen Dollar ein und war für den Oscar in der Kategorie visuelle Effekte nominiert. Die Kritik lobte durchweg die Bildgestaltung und bemängelte, dass die Handlung dem üblichen Ursprungsschema folgt — ein arroganter Mann verliert alles und wird zum Helden.
Für das Filmuniversum öffnete er die magische Ebene, die zuvor allenfalls angedeutet worden war, und legte damit die Grundlage für den Umgang mit Zeit und Realität in "Infinity War", "Endgame" und "No Way Home". Die Diskussion über die Besetzung wirkte darüber hinaus: Sie gehört zu den Fällen, auf die sich spätere Debatten über Repräsentation im Studiokino regelmäßig beziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Benedict Cumberbatch als Dr. Stephen Strange
- Chiwetel Ejiofor als Mordo
- Rachel McAdams als Dr. Christine Palmer
- Benedict Wong als Wong
- Mads Mikkelsen als Kaecilius
- Tilda Swinton als The Ancient One
- Michael Stuhlbarg als Dr. Nicodemus West
- Benjamin Bratt als Jonathan Pangborn
- Scott Adkins als Lucian / Strong Zealot
- Zara Phythian als Brunette Zealot
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Verfügbarkeit
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