Divines (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Houda Benyamina |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-08-31 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.791.874 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (696 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dounia lebt in einem Pariser Vorort, in dem das Gesetz faktisch bei den Drogengangs liegt und die Polizei sich nur blicken lässt, wenn es sein muss. Perspektiven hat sie kaum: Ihre Mutter Myriam beschäftigt sich vor allem mit Alkohol und wechselnden Sexpartnern, und in der Schule findet Dounia ebenfalls keinen Halt, weil sie wenig übrig hat für Disziplin und Heuchelei. Also schließt sie sich der Gang um Rebecca an, die als Anführerin bewiesen hat, dass Frauen es auch in einer Machowelt nach oben schaffen. Bald verdienen Dounia und ihre beste Freundin Maimouna gutes Geld. Dann lernt sie den Breakdancer Djigui kennen.
Entstehungsgeschichte
Houda Benyamina inszenierte den Film, der 2016 herauskam. Die Hauptrollen liegen bei Oulaya Amamra und Déborah Lukumuena, ergänzt von Kévin Mischel und Jisca Kalvanda. Dass drei der vier genannten Rollen von Frauen getragen werden, verschiebt den Blick in einem Milieu, das sonst männlich erzählt wird. Die Freigabe ab 16 Jahren entspricht der Härte des Stoffs.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama angelegt, verzichtet der Film auf die Genrehilfen, mit denen solche Milieus sonst zugänglich gemacht werden. Die Koordinaten sind nüchtern gesetzt: Paris, Straßenbande, Ghetto, Drogen, dazu Tanz und Freundschaft. Genau in dieser Doppelung liegt die Anlage. Die Freundschaft zwischen den beiden Mädchen und die Begegnung mit dem Tanz stehen gegen ein Umfeld, das Aufstieg nur über die Gang anbietet. Der Bruch mit Rebecca ist damit weniger Wendung als notwendige Folge. Der Tanz steht für eine Möglichkeit, die im Viertel keinen Platz hat, und genau deshalb wird er zum Prüfstein für Dounias Loyalität.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 liegt die Bewertung deutlich über dem Mittel, getragen von mehreren hundert Stimmen. Zehn Jahre nach dem Erscheinen behauptet sich der Film im Feld der Vorstadtdramen vor allem dadurch, dass er seine Figuren nicht auf ihr Milieu reduziert. Die zugrunde liegende Basis bleibt dabei überschaubar, was einzelne Urteile stärker durchschlagen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Oulaya Amamra als Dounia
- Déborah Lukumuena als Maimouna
- Kévin Mischel als Djigui
- Jisca Kalvanda als Rebecca
- Yasin Houicha als Samir
- Majdouline Idrissi als Myriam, la mère
- Farid Larbi als Reda
- Bass Dhem als Monsieur Camara
- Maryama Soumare als Madame Camara
- Wilfried Romoli als Rachid
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Verfügbarkeit
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