Dinner um acht (1933)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Cukor |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1933-12-22 |
| Budget | 435.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.156.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (133 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Millicent Jordan hat nur ein Ziel: ein perfektes Dinner zu Ehren von Lord und Lady Ferncliffe auszurichten. Während sie sich in Details der Vorbereitung verliert, kämpft ihr Mann Olivier im Hintergrund mit dem drohenden Ruin seines Schifffahrtsunternehmens. Um die beiden herum gruppiert sich eine Reihe von Gästen, die alle eigene Sorgen mitbringen: die einstige Schauspielerin Carlotta Vance, die in Geldnot ihre Aktien loswerden will, der aufstrebende Geschäftsmann Dan Packard, der ein Auge auf Oliviers Firma geworfen hat, dessen Frau Kitty, die sich lieber mit ihrem Arzt und heimlichen Liebhaber beschäftigt, sowie Larry Renault, ein abgehalfterter Schauspieler und Liebhaber der Jordan-Tochter, der seinen eigenen Abstieg kaum noch aufhalten kann. So läuft alles auf einen Abend zu, an dem sich private Krisen und gesellschaftlicher Schein unweigerlich kreuzen.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie mit dramatischen Untertönen entstand 1933 unter der Regie von George Cukor. Zur Besetzung gehören Marie Dressler, John Barrymore, Wallace Beery und Jean Harlow.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein gesellschaftliches Ereignis dient als Rahmen, um mehrere Figuren mit ganz unterschiedlichen Nöten – finanziell, beruflich, privat – nebeneinanderzustellen. Die große, namentlich aufgeführte Besetzung deutet auf ein Ensemblestück hin, in dem nicht eine einzelne Hauptfigur, sondern das Zusammentreffen verschiedener Schicksale den Ton bestimmt. Dass die Vorbereitungen selbst breiten Raum einnehmen, verstärkt den Kontrast zwischen der geordneten Fassade des Dinners und dem Chaos, das sich dahinter auftut.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich für die Bewertungsbasis, die er bislang gesammelt hat. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1933 und heute liegen über neunzig Jahre, was den Titel klar in die frühe Tonfilmzeit einordnet. Innerhalb der Gattung, die Gesellschaftskomödie mit dramatischen Elementen verbindet, steht er als Beispiel für ein Erzählmuster, das mehrere Handlungsstränge um ein einzelnes gesellschaftliches Ereignis bündelt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Marie Dressler als Carlotta Vance
- John Barrymore als Larry Renault
- Wallace Beery als Dan Packard
- Jean Harlow als Kitty Packard
- Lionel Barrymore als Oliver Jordan
- Lee Tracy als Max Kane
- Edmund Lowe als Dr. Wayne Talbot
- Billie Burke als Millicent Jordan
- Madge Evans als Paula Jordan
- Jean Hersholt als Jo Stengel
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Verfügbarkeit
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