Die Wutprobe (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Segal |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-04-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 75.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 195.745.823 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (3.569 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der sanftmütige Marketing-Angestellte Dave Buznik wird per Gerichtsbeschluss dazu verdonnert, vier Wochen Anti-Aggressionstraining zu absolvieren — ausgerechnet bei dem offensichtlich geistesgestörten Therapeuten Buddy Rydell. Der mutterfixierte Seelenklempner erweist sich selbst als cholerischer Psychopath und schafft es gemeinsam mit Buzniks Mit-Patienten, darunter der gemeingefährliche Chuck, innerhalb kürzester Zeit, dessen Leben und die zuvor wunderbare Beziehung zu Linda in einen Trümmerhaufen zu verwandeln.
Entstehungsgeschichte
Peter Segal inszenierte den Film, der 2003 in die Kinos kam. Adam Sandler spielt den sanftmütigen Angestellten, Jack Nicholson den Therapeuten; Marisa Tomei und Luis Guzmán vervollständigen die Besetzung. Ab zwölf Jahren darf der Film gesehen werden.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, und die Anlage nutzt eine Umkehrung, die für das Fach typisch ist: Der Ruhige wird behandelt, der Behandelnde ist der Unbeherrschte. Aus dieser Vertauschung von Rollen ergibt sich die gesamte Komik, denn jede therapeutische Maßnahme wirkt in die falsche Richtung. Die gerichtliche Anordnung liefert dabei den entscheidenden Zwang: Die Hauptfigur kann nicht einfach gehen, was der Konstellation ihre Dauer sichert. Auch die Gruppe der Mit-Patienten ist erzählerisch nützlich, weil sie einen Chor von Figuren bereitstellt, gegen die sich die Zurückhaltung des Protagonisten immer wieder abzeichnet. Dass zugleich eine Beziehung auf dem Spiel steht, gibt der Farce einen Einsatz, ohne den sie ins Leere liefe. Bezeichnend ist zudem, dass die vier Wochen von vornherein befristet sind: Die Anlage nennt ihre eigene Frist und schafft damit ein Gefälle, auf das die Handlung zulaufen kann.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,2 von 10 bei mehreren tausend Stimmen bewegt sich im Mittelfeld — ein Wert, der bei Komödien häufig auftritt, weil das Urteil hier stärker als anderswo vom persönlichen Humorverständnis abhängt. Die Stimmenzahl belegt gleichwohl eine breite Wahrnehmung. Dreiundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Spielart der Komödie, die zwei sehr unterschiedliche Darstellertemperamente gegeneinandersetzt und die Reibung zwischen ihnen zum eigentlichen Motor der Handlung macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Adam Sandler als Dave Buznik
- Jack Nicholson als Dr. Buddy Rydell
- Marisa Tomei als Linda
- Luis Guzmán als Lou
- Allen Covert als Andrew
- Lynne Thigpen als Judge Daniels
- Kurt Fuller als Frank Head
- Jonathan Loughran als Nate
- Krista Allen als Stacy
- January Jones als Gina
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Verfügbarkeit
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