Die Vorkosterinnen (2025)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Silvio Soldini |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2025-03-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 945.973 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (254 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rosa Sauer, eine Frau aus Berlin, gehört zu einer Gruppe von sieben Frauen, die dazu gezwungen werden, das Essen zu verkosten, das für Adolf Hitler bestimmt ist. Jede Mahlzeit könnte vergiftet sein, jede Verkostung ein Todesurteil. Zwischen der ständigen Angst zu sterben und dem schlichten Hunger nach Nahrung entstehen unter den Frauen Bündnisse und Freundschaften, die ihnen Halt geben. Diese fragile Ordnung gerät ins Wanken, als der neue Kommandant Albert Ziegler seinen Dienst antritt und ein Klima der Angst über die Gruppe legt, das die bestehenden Beziehungen auf die Probe stellt.
Entstehungsgeschichte
„Die Vorkosterinnen“ entstand 2025 unter der Regie von Silvio Soldini. Der Film ist als Drama mit historischem Hintergrund angelegt und trägt die Altersfreigabe ab 12 Jahren. In den zentralen Rollen sind Elisa Schlott, Max Riemelt, Alma Hasun und Emma Falck zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Historie deutet auf eine Erzählweise hin, die weniger auf äußere Ereignisse als auf innere Zustände setzt: Angst, Misstrauen, Erschöpfung und die Suche nach Halt in einer Situation, die keinerlei Kontrolle zulässt. Dass die Handlung um eine Gruppe von Frauen kreist, die durch ihre Zwangslage aufeinander angewiesen sind, verschiebt den Fokus von einer Einzelfigur hin zu einem Beziehungsgeflecht, in dem Solidarität und Konkurrenz nebeneinander bestehen können. Die Ankunft eines neuen Kommandanten als erzählerischer Wendepunkt zeigt, wie stark das Schicksal der Frauen von der Willkür einzelner Personen in Machtpositionen abhängt. Die Besetzung mit vier Schauspielerinnen und Schauspielern lässt auf ein Kammerspielartiges Setting schließen, in dem die Beziehungen zwischen wenigen Figuren im Zentrum stehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen lässt sich der Film bislang nur vorsichtig einordnen, eine breite Publikumsresonanz zeichnet sich noch nicht ab. Da der Film erst 2025 entstanden ist, liegt zwischen Erscheinung und heutiger Betrachtung kaum zeitlicher Abstand, was eine Einschätzung seiner Wirkung im Kontext ähnlicher historischer Dramen noch erschwert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Elisa Schlott als Rosa
- Max Riemelt als Ziegler
- Alma Hasun als Elfriede
- Emma Falck als Leni
- Olga von Luckwald als Heike
- Thea Rasche als Augustine
- Berit Vander als Ulla
- Kriemhild Hamann als Sabine
- Esther Gemsch als Herta
- Jürgen Wink als Joseph
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Verfügbarkeit
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