Die Vermessung der Welt (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Detlev Buck |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-10-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (152 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Männer, zwei Wege des Entdeckens: Alexander von Humboldt, Sohn eines Offiziers, zieht zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach Südamerika, um die Kontinente in ihrer physischen Wirklichkeit zu vermessen. Carl Friedrich Gauß, aus einfachen Verhältnissen stammend, durchdringt dieselbe Epoche mit den abstrakten Mitteln der Mathematik. Ihre Wege kreuzen sich nur zweimal, doch der Film stellt beide Biografien nebeneinander und lässt daraus ein Bild zweier ungleicher Zeitgenossen entstehen. Trotz unterschiedlicher Herkunft und Temperament teilen sie eine rastlose Entdeckungslust, eine gewisse Weltfremdheit, Überheblichkeit gegenüber ihrer Umgebung und eine Einsamkeit, die ihrem Ruhm zugrunde liegt.
Entstehungsgeschichte
„Die Vermessung der Welt“ entstand 2012 unter der Regie von Detlev Buck. In den Hauptrollen sind Florian David Fitz und Albrecht Schuch zu sehen, an ihrer Seite Vicky Krieps und Jérémy Kapone. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Konzentration auf ein einziges Genre, das Drama, verweist auf einen Film, der weniger auf äußere Handlung als auf Charakterzeichnung setzt. Die parallele Erzählung zweier Lebenswege, die sich kaum berühren, verlangt von der Inszenierung, zwei sehr unterschiedliche Temperamente gleichwertig zu entwickeln: den nach außen gerichteten Forscherdrang Humboldts und die introvertierte, abstrakte Welt des Mathematikers Gauß. Dass beide Figuren trotz ihres Erfolgs als einsam und überheblich beschrieben werden, deutet auf eine Erzählhaltung, die den Ruhm der historischen Persönlichkeiten nicht feiert, sondern hinterfragt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsresonanz, ohne dass sich daraus eine breite oder gefestigte Einschätzung ableiten ließe. Mehr als zehn Jahre nach seinem Erscheinen bleibt „Die Vermessung der Welt“ ein Beispiel dafür, wie sich zwei Biografien des frühen 19. Jahrhunderts in einem einzigen dramatischen Erzählrahmen gegenüberstellen lassen, ohne dass eine der beiden Figuren zur bloßen Nebenfigur der anderen wird.
Bilder






Besetzung & Stab
- Florian David Fitz als Carl Friedrich Gauß
- Albrecht Schuch als Alexander von Humboldt
- Vicky Krieps als Johanna Gauss
- Jérémy Kapone als Aimé Bonpland
- Katharina Thalbach als Mrs. Gauß
- David Kross als Eugen Gauß
- Max Giermann als Military Man
- Georg Friedrich als Slave Trader
- Detlev Buck als Angry Man
- Sven Regener als Natural Scientist I
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Verfügbarkeit
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