Die Unfassbaren (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Louis Leterrier |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-05-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 75.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 351.723.989 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (17.132 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vier Straßenzauberer werden von einem Unbekannten zusammengeführt und treten ein Jahr später als "Die vier Reiter" in Las Vegas auf. Ihr letzter Trick des Abends: Ein Zuschauer wird scheinbar nach Paris teleportiert und räumt dort eine Bank aus, deren Geld anschließend über den Saal regnet.
Das FBI und ein französischer Interpol-Beamter übernehmen den Fall, ohne beweisen zu können, dass überhaupt eine Straftat vorliegt. Parallel arbeitet ein ehemaliger Zauberer daran, jeden Trick öffentlich zu erklären. Der Film erzählt die Ermittlung als Wettlauf, bei dem die Verfolger stets einen Schritt zurückliegen, und behält seine Auflösung bis zum letzten Bild zurück.
Entstehungsgeschichte
Boaz Yakin und Edward Ricourt entwickelten die Grundidee; das Drehbuch durchlief mehrere Autoren, darunter Ed Solomon. Louis Leterrier, zuvor für Actionfilme bekannt, übernahm die Regie.
Der Illusionist David Copperfield beriet die Produktion und war als Produzent beteiligt; weitere Zauberkünstler entwickelten die Kunststücke. Ihre Aufgabe war heikel: Die Tricks sollten prinzipiell durchführbar wirken, ohne reale Bühnengeheimnisse zu verraten — mehrere Sequenzen sind deshalb bewusst so gebaut, dass sie im Film funktionieren und auf einer echten Bühne nicht.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in New Orleans, Las Vegas, New York und Paris. Die Bühnenshows entstanden vor realem Publikum aus Statisten, damit die Reaktionen echt sind.
Die Darsteller lernten grundlegende Kartentechniken; Jesse Eisenberg trainierte über Monate mit einem Kartenkünstler und führt mehrere Manipulationen ohne Schnitt aus. Leterrier arbeitete mit auffällig beweglicher Kamera, die um die Figuren kreist — ein Mittel, das die Aufmerksamkeit lenkt und damit dasselbe tut wie ein Zauberer.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 351 Millionen Dollar ein, weit über den Erwartungen, bei einem Budget von etwa 75 Millionen.
Die Kritik war überwiegend zurückhaltend; der Haupteinwand betraf die Schlusswendung, die nach Auffassung vieler Rezensionen nicht sauber vorbereitet ist und deshalb weniger als Auflösung denn als Behauptung wirkt. Das Publikum sah es anders, und zwei Fortsetzungen folgten. Der Film steht für eine Gattung, die im Kino selten geworden ist: der Ensemble-Trickfilm im Sinne von "Ocean's Eleven", der von Tempo und Charme statt von Figurenpsychologie lebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jesse Eisenberg als J. Daniel Atlas
- Woody Harrelson als Merritt McKinney
- Isla Fisher als Henley Reeves
- Dave Franco als Jack Wilder
- Mark Ruffalo als Dylan Rhodes
- Mélanie Laurent als Alma Dray
- Morgan Freeman als Thaddeus Bradley
- Michael Caine als Arthur Tressler
- Michael Kelly als Agent Fuller
- Common als Evans
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Verfügbarkeit
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