Die unerschütterliche Liebe der Suzanne (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Katell Quillévéré |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-12-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (144 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Suzanne und Maria wachsen als Schwestern auf, die füreinander einstehen. Ihre Mutter ist früh gestorben, doch die Kindheit der beiden verläuft trotzdem glücklich, getragen von ihrem Vater Nicolas, der den Haushalt mit viel Zuneigung und einiger Unbeholfenheit zusammenhält. Als Suzanne noch jung ist, wird sie schwanger, und mit dem kleinen Charlie wächst die Familie zusammen weiter in trauter Eintracht. Dieses Gleichgewicht gerät ins Wanken, als Suzanne Julien begegnet, einen zwielichtigen jungen Mann, dem sie sofort verfällt. Die Liebe entwickelt eine Kraft, der sie sich nicht entziehen kann, und schon bald verlässt sie mit ihm alles, was sie bisher kannte. Wohin dieser Weg führt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2013 unter der Regie von Katell Quillévéré und ist als Drama angelegt. Die Hauptrollen übernehmen Sara Forestier als Suzanne, François Damiens als Vater Nicolas, Adèle Haenel als Schwester Maria und Paul Hamy als Julien. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als reines Familien- und Beziehungsdrama verzichtet die Geschichte auf Genre-Mischungen und setzt stattdessen ganz auf die emotionale Entwicklung ihrer Figuren. Die Konstellation aus Vater, zwei Schwestern und einem früh verlorenen Elternteil legt den Fokus auf familiären Zusammenhalt als Ausgangspunkt, gegen den die unbedingte, fast selbstzerstörerische Liebe Suzannes gestellt wird. Dass die Erzählung mit einer offenen Wendung endet, deutet darauf hin, dass es weniger um eine abgeschlossene Handlung als um den Weg dorthin geht – um Bindungen, die sich verschieben, und Entscheidungen, die sich nicht rational erklären lassen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 aus einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mittlerweile über ein Jahrzehnt vergangen, und der Film bleibt in seiner Nische als leises, figurenzentriertes Drama stehen, das sich nicht an große Ausschläge, sondern an eine kontinuierliche, wenn auch begrenzte Wahrnehmung hält.
Bilder




Besetzung & Stab
- Sara Forestier als Suzanne Merevsky
- François Damiens als Nicolas Merevsky
- Adèle Haenel als Maria Merevsky
- Paul Hamy als Julien
- Lola Dueñas als Irène
- Corinne Masiero als Éliane, l'avocate
- Anne Le Ny als Mme Danvers, la mère d'accueil
- Karim Leklou als Vince
- Apollonia Luisetti als Suzanne enfant
- Fanie Zanini als Maria enfant
Weitere Filme von Katell Quillévéré
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.