Die Lebenden reparieren (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Katell Quillévéré |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-11-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.225.770 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (236 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Morgen wie jeder andere: Simon bricht mit zwei Freunden zum Surfen auf. Wenige Stunden später liegt er nach einem schweren Autounfall hirntot im Krankenhaus. Für seine Eltern Marianne und Vincent, die in Le Havre leben, bricht in diesem Moment alles zusammen, was ihren Alltag bislang getragen hat. Noch während sie um ihren Sohn trauern, müssen sie eine Entscheidung treffen, die keinen Aufschub erlaubt: ob die Geräte abgeschaltet werden und ob Simons Organe für eine Spende freigegeben werden. In Paris wartet unterdessen Claire, Mutter zweier Kinder, auf ein Spenderherz, das ihr verbleibendes Leben retten könnte. Die Geschichte verknüpft diese beiden Schicksale, ohne sie vorschnell zusammenzuführen, und lässt der Zeitnot beider Seiten ihren eigenen Druck.
Entstehungsgeschichte
Katell Quillévéré führte bei diesem 2016 entstandenen Drama Regie. In den Hauptrollen sind Tahar Rahim, Emmanuelle Seigner, Anne Dorval und Bouli Lanners zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verzichtet auf einen klassischen Spannungsbogen mit eindeutigem Helden und richtet den Blick stattdessen auf einen medizinischen und emotionalen Ablauf, der mehrere Menschen gleichzeitig betrifft. Dass die Handlung zwischen Le Havre und Paris pendelt, zwischen einer Familie im Schockzustand und einer Patientin im Wettlauf gegen die Zeit, macht deutlich, dass es hier nicht um eine einzelne Figur geht, sondern um ein Geflecht von Abhängigkeiten, das durch einen einzigen Unfall entsteht. Die Besetzung mit Rahim, Seigner, Dorval und Lanners deutet auf ein Ensemble hin, das mehrere gleichwertige Perspektiven trägt, statt sich auf eine Hauptfigur zu konzentrieren. Das Drama bleibt dabei nah an den Entscheidungen, die Angehörige und Ärzte in kurzer Zeit treffen müssen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Bewertungsskala, was für ein Drama mit einem derart schweren Thema nicht ungewöhnlich ist – Zustimmung und Zurückhaltung halten sich bei solchen Stoffen oft die Waage. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile neun Jahre vergangen, der Film ist damit kein aktueller Titel mehr, bleibt aber durch seine Thematik um Organspende und Verlust unabhängig von Trends im Genre relevant.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tahar Rahim als Thomas Rémige
- Emmanuelle Seigner als Marianne
- Anne Dorval als Claire
- Bouli Lanners als Pierre Révol
- Kool Shen als Vincent
- Monia Chokri als Jeanne
- Alice Taglioni als Anne Guérande
- Karim Leklou als Virgilio Breva
- Finnegan Oldfield als Maxime
- Théo Cholbi als Sam
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Verfügbarkeit
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