Die Täuschung (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Madden |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Historie, Drama |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-04-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (842 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wir schreiben das Jahr 1943. Die Alliierten wollen Hitlers Macht im besetzten Europa brechen und planen einen Großangriff auf Sizilien. Vor ihnen liegt eine scheinbar unlösbare Aufgabe: Wie lässt sich eine riesige Invasionsstreitmacht davor bewahren, in ein Massaker zu laufen? Diese Frage fällt zwei Geheimdienstlern zu, Ewen Montagu und Charles Cholmondeley. Sie entwerfen die genialste und unwahrscheinlichste Verwirrungsstrategie des Krieges, und in ihrem Mittelpunkt steht der ungewöhnlichste aller Geheimagenten: ein toter Mann. Der Film verfolgt, wie aus einer Idee am Schreibtisch ein Plan wird, dessen Gelingen sich an keiner Stelle erzwingen lässt.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2022 unter der Regie von John Madden; im Original lautet der Titel „Operation Mincemeat“. Der Film verbindet Kriegsfilm, Historie und Drama und beruht auf einer wahren Begebenheit. Besetzt ist er mit Colin Firth, Matthew Macfadyen, Kelly Macdonald und Penelope Wilton. Die Freigabe gilt ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Reihenfolge der Genres beschreibt die Gewichtung: Der Kriegsfilm liefert den Einsatz, die Historie den Rahmen, das Drama die eigentliche Erzählweise. Bemerkenswert ist, dass die Handlung von der Front weg verlegt ist. Entschieden wird nicht im Gefecht, sondern in Zimmern, in denen Menschen eine Täuschung so genau bauen müssen, dass der Gegner sie für einen Zufallsfund hält. Damit rückt eine Tätigkeit ins Zentrum, die sonst allenfalls im Vorspann einer Schlacht vorkommt. Dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht, legt zudem fest, in welchem Rahmen erzählt wird, denn der Ausgang liegt außerhalb der Verfügung der Erzählung. Dass der wichtigste Beteiligte ein Toter ist, verlangt einen Umgang, der ihn nicht auf seine Funktion reduziert.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,5 von 10 stützt sich auf einige hundert abgegebene Stimmen und liegt im oberen Mittelfeld. Vier Jahre nach dem Erscheinen ordnet sich der Film in das Feld der Spionagedramen ein, die den Krieg über Planung und Nachrichtenwesen erzählen statt über Kampfhandlungen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Colin Firth als Ewen Montagu
- Matthew Macfadyen als Charles Cholmondeley
- Kelly Macdonald als Jean Leslie
- Penelope Wilton als Hester Leggett
- Johnny Flynn als Ian Fleming
- Jason Isaacs als Admiral John Godfrey
- Mark Gatiss als Ivor Montazac
- Hattie Morahan als Iris Montazac
- Paul Ritter als Bentley Purchase
- Simon Russell Beale als Winston Churchill
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Verfügbarkeit
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