Die Tänzerin (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stéphanie Di Giusto |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-09-28 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (207 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Loïe Fuller wächst als ruhelose Jugendliche im amerikanischen Westen auf, liest Shakespeare und übt sich im Lasso-Werfen, während ihr Vater sie großzieht. Nach seinem gewaltsamen Tod kehrt sie zu ihrer Mutter in die Stadt zurück, einer gottesfürchtigen Frau, die aus ihr eine brave, angepasste Tochter formen will. Eingeengt in die Kleider, die ihr die Mutter näht, träumt Loïe von der Bühne und vom Schauspiel. Zwischen Vorsprechen und Enttäuschungen findet sie schließlich eine Bewegung, die ihr Leben verändert und sie über den Atlantik führt. In endlosen Stoffbahnen aus Seide, ausgestattet mit langen Stäben, entwickelt sie einen schwerelosen Tanz, der von wechselndem Licht getragen wird. Während Amerika für diese Kunstform noch nicht bereit scheint, findet sie in Paris ein Umfeld, das ihrem Talent gerecht wird, und verfeinert dort inmitten von Theatern und künstlerischen Strömungen ihre Performance.
Entstehungsgeschichte
Die französische Regisseurin Stéphanie Di Giusto inszenierte dieses Drama mit historischem Hintergrund im Jahr 2016. Die Hauptrolle übernimmt Soko, an ihrer Seite stehen Gaspard Ulliel, Mélanie Thierry und Lily-Rose Depp.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Historie zeigt sich in der Anlage der Geschichte als Entwicklungsweg einer Figur, die sich gegen familiäre und gesellschaftliche Erwartungen behauptet. Die Erzählung folgt einem klassischen Aufbruchsmuster: von der Enge des Elternhauses über Rückschläge bis zur künstlerischen Selbstfindung an einem anderen Ort. Dass die Handlung zwischen den USA und Paris wechselt, unterstreicht den Kontrast zwischen einer Umgebung, die für eine neue künstlerische Ausdrucksform noch keinen Platz hat, und einer, die sie aufnimmt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit der Veröffentlichung 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Titel innerhalb historischer Dramen über künstlerische Selbstbehauptung zu einem eher ruhig aufgenommenen Werk macht. Die Kombination aus biografisch anmutendem Stoff und tänzerischem Thema hebt ihn von reinen Kostümdramen ab und positioniert ihn an der Schnittstelle von persönlicher Entwicklungsgeschichte und Kunstgeschichte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Soko als Loïe Fuller
- Gaspard Ulliel als Louis
- Mélanie Thierry als Gabrielle
- Lily-Rose Depp als Isadora Duncan
- François Damiens als Marchand
- Louis-Do de Lencquesaing als Armand
- Denis Ménochet als Ruben
- Amanda Plummer als Lili
- Charlie Morgan als Jeff
- Tamzin Merchant als Kate
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Verfügbarkeit
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