Die Stunde des Siegers (1981)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hugh Hudson |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-05-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 58.972.904 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.074 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Olympische Spiele 1924 in Paris. Zwei Engländer, Harold Abrahams und Eric Lidell, holen dort völlig überraschend je eine Goldmedaille, der eine über 100 Meter, der andere über 400 Meter. Damit ist der eigentliche Gegenstand der Erzählung aber noch nicht benannt, denn das Bemerkenswerte an diesen beiden Siegen ist ihr Hintergrund. Was die zwei Ausnahmeathleten zu Leistungen treibt, die bis an die Selbstzerstörung reichen, sind nicht die üblichen Antriebe. Nationaler Stolz spielt keine Rolle, Ruhm und Geld ebenso wenig. Übrig bleiben individueller Ehrgeiz und Überzeugungen, und genau darum kreist die Geschichte.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat diesen Spielfilm Hugh Hudson, herausgekommen ist er 1981. Zu sehen sind darin Ben Cross, Ian Charleson, Cheryl Campbell und Alice Krige. Wer ihn sehen möchte, muss mindestens 12 Jahre alt sein. Das Geschehen greift eine wahre Begebenheit auf und ordnet sich zugleich dem Drama und dem Historienfilm zu.
Hinter den Kulissen
Diese Genrekombination bestimmt, wie der Stoff behandelt wird. Das historische Ereignis liefert den Rahmen und die Termine, die Aufmerksamkeit gilt jedoch zwei Personen und ihren Beweggründen. Dass der Vorgang aus der Wirklichkeit stammt, verschiebt den Schwerpunkt zusätzlich: Ein erfundener Wettkampf könnte sich seinen Ausgang zurechtlegen, hier hingegen steht das Ergebnis von Anfang an fest. Die Spannung muss also aus etwas anderem kommen, aus der Frage nämlich, warum jemand einen derartigen Aufwand auf sich nimmt. Die Anlage mit zwei Läufern nebeneinander, die dasselbe tun und es aus unterschiedlichen Gründen tun, erlaubt einen Vergleich, ohne dass ihn eine Figur aussprechen müsste. Die Freigabe ab 12 legt nahe, dass die Konflikte eher innerlich als körperlich ausgetragen werden.
Einordnung & Wirkung
6,8 von 10 Punkten bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen ergeben ein solides, unaufgeregtes Bild. Die Zahl der Stimmen ist überschaubar und deutet eher auf ein interessiertes als auf ein sehr breites Publikum hin. 45 Jahre liegen inzwischen zwischen dem Erscheinen und heute, ein Abstand, in dem sich zeigt, ob ein Sportdrama über seinen Anlass hinaus trägt. Innerhalb des Historienfilms nimmt der Titel insofern eine eigene Stellung ein, als er sein historisches Material nicht zur Ausstattung, sondern zur Charakterfrage macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ben Cross als Harold Abrahams
- Ian Charleson als Eric Liddell
- Cheryl Campbell als Jennie Liddell
- Alice Krige als Sybil Gordon
- Nigel Havers als Lord Andrew Lindsay
- Ian Holm als Sam Mussabini
- Nicholas Farrell als Aubrey Montague
- Daniel Gerroll als Henry Stallard
- John Gielgud als Master of Trinity
- Lindsay Anderson als Master of Caius
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Verfügbarkeit
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