Die Seven-Ups (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philip D'Antoni |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Mystery |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-12-14 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (131 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
New York, Anfang der Siebziger: Um der organisierten Kriminalität etwas entgegenzusetzen, hat die Polizei eine Spezialeinheit geschaffen, die abseits der üblichen Dienstwege operiert. Die "Seven-Ups" sind sieben Männer, die im Verborgenen arbeiten, ihre Identität schützen und sich dadurch Handlungsspielraum verschaffen, den reguläre Ermittler nicht haben. Ihr Vorgehen gegen Gangster und Mafiastrukturen zeigt schnell Wirkung, bringt die Gruppe aber auch in gefährliche Nähe zu den Kräften, die sie eigentlich bekämpfen soll.
Entstehungsgeschichte
"Die Seven-Ups" entstand 1973 unter der Regie von Philip D'Antoni und ist ein Spielfilm, der Thriller, Krimi und Mystery-Elemente verbindet. In den Hauptrollen sind Roy Scheider, Jerry Leon, Tony Lo Bianco und Victor Arnold zu sehen. Für D'Antoni blieb es die einzige Regiearbeit seiner Laufbahn.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Krimi und Thriller mit einem Einschlag von Mystery deutet auf eine Erzählweise hin, die nicht nur auf klare Ermittlungsarbeit setzt, sondern auch auf Verunsicherung und Undurchsichtigkeit der Vorgänge – ein Milieu, in dem die Grenzen zwischen Gesetzeshütern und Kriminellen verschwimmen. Die Anlage einer verdeckt operierenden Polizeitruppe, die anonym und unabhängig handelt, erlaubt es der Geschichte, Fragen nach Kontrolle, Verantwortung und den Mitteln der Verbrechensbekämpfung aufzuwerfen, ohne dass dafür deutlich definierte Institutionen im Vordergrund stehen müssten. Die Besetzung mit Roy Scheider in der zentralen Rolle setzt auf einen Darsteller, der zu dieser Zeit bereits für Rollen in urbanen Kriminalstoffen bekannt war, was zur Tonlage des Films passt, auch wenn über die konkrete Umsetzung am Set keine Angaben vorliegen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld des Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 1973 sind mittlerweile 52 Jahre vergangen, was den Film klar in die Kriminalfilme der frühen Siebziger einordnet, eine Phase, in der New York als Schauplatz für Geschichten über Polizeiarbeit und organisiertes Verbrechen häufig diente. Die einmalige Regiearbeit D'Antonis bleibt dabei ein Randaspekt seiner Biografie, der Film selbst steht als eigenständiger Beitrag zu diesem Erzählkosmos.
Bilder





Besetzung & Stab
- Roy Scheider als Buddy - Seven-Up
- Jerry Leon als Mingo - Seven-Up
- Tony Lo Bianco als Vito Lucia
- Victor Arnold als Barilli - Seven-Up
- Ken Kercheval als Ansel - Seven-Up
- Larry Haines als Max Kalish
- Richard Lynch als Moon
- Bill Hickman als Bo
- Lou Polan als Carmine Coltello
- Joe Spinell als Toredano
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