Die Schutzengel (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Marie Poiré |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-10-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (285 Stimmen) |
Worum es geht
Antoine Carco, Betreiber eines Pariser Nachtclubs, fliegt nach Hongkong, um einem befreundeten Landsmann aus einer Notlage zu helfen. Bei seiner Ankunft ist der Freund bereits tot, umgebracht von der chinesischen Mafia. Zurück bleiben dessen kleiner Sohn Bao und eine gewaltige Summe Mafiagelds, rund 40 Millionen Dollar. Carco versucht, mit dem Kind unbemerkt nach Frankreich zurückzukehren, und findet dabei einen unfreiwilligen Verbündeten in Tarain, einem tollpatschigen Priester. Von Killern gehetzt, gerät das Vorhaben endgültig aus den Fugen, als für beide Männer auch noch ihre jeweiligen Schutzengel ins Geschehen eingreifen.
Entstehungsgeschichte
„Die Schutzengel“ entstand 1995 unter der Regie von Jean-Marie Poiré. Der Film ist eine Koproduktion mit dem englischen Titel „Guardian Angels“ und vereint Komödie und Krimi. In den Hauptrollen stehen Christian Clavier und Gérard Depardieu, an ihrer Seite sind Eva Grimaldi und Yves Rénier zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimihandlung und Komödie zeigt sich schon in der Ausgangssituation: ein Mord, ein Koffer voll Mafiageld, eine Fluchtreise um die halbe Welt – Zutaten, die klassisch dem Actionkino entstammen, hier aber mit einem ungleichen Duo aus zwielichtigem Clubbesitzer und weltfremdem Priester besetzt sind. Dass zusätzlich noch Schutzengel als handelnde Figuren eingreifen, verschiebt die Geschichte endgültig ins Übernatürlich-Komische und macht deutlich, dass Spannung hier der Auslöser für Situationskomik ist, nicht das eigentliche Ziel. Die Besetzung mit Clavier und Depardieu, die auf ein eingespieltes komödiantisches Gegensatzpaar setzt, unterstreicht diese Anlage als Buddy-Komödie mit Krimirahmen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 Punkten bewegt sich der Film im mittleren Bereich, wobei die Bewertungsbasis mit einigen Hundert Stimmen recht überschaubar bleibt und damit nur begrenzt Aussagekraft besitzt. Seit dem Erscheinungsjahr 1995 sind mittlerweile deutlich mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Film klar in die französische Komödientradition der 1990er Jahre einordnet, eine Zeit, in der Star-Duos wie Clavier und Depardieu das Genre prägten. Innerhalb der Krimikomödie stellt er einen eher leichtgewichtigen, auf komödiantische Verwicklungen setzenden Beitrag dar.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christian Clavier als Père Hervé Tarain / La « mauvaise conscience »
- Gérard Depardieu als Carco / M. Ciccolini / La « bonne conscience »
- Eva Grimaldi als Regina Podium
- Yves Rénier als Yvon Radmilo, dit « La Pince », le père de Bao
- Alexandre Eskimo als Bao
- Laurent Gendron als Lucky
- Eva Herzigová als Tchouk Tchouk Nougat (une danseuse)
- Nathalie Sejean als Maryse
- Jennifer Herrera als Luna
- Ysé Tran als Lily Wang
Weitere Filme von Jean-Marie Poiré
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.