Die Schöne und die Bestie (1946)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean Cocteau |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, Liebesfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1946-10-29 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (689 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Es beginnt wie ein Märchen, und es ist auch eines: die Geschichte einer Kaufmannstochter, deren Vater verarmt ist und bei einer Bestie in der Schuld steht. Um diese Schuld zu begleichen, gibt die Tochter ihr bisheriges Leben auf und zieht in das Schloss des Wesens, das halb Mensch und halb Tier ist. Was sie dort erwartet, entspricht nicht dem, was sein Äußeres versprach. Die Bestie erweist sich als gutmütig, und die Tochter erkennt nach und nach, dass Menschen weit grausamer sein können. Erzählt wird damit von der Schönheit des Herzens.
Entstehungsgeschichte
Jean Cocteau verantwortete die Regie; das Werk erschien 1946. Jean Marais und Josette Day spielen das Paar im Zentrum, ergänzt von Marcel André und Mila Parély. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren, was für einen Märchenstoff bemerkenswert hoch ausfällt und darauf hindeutet, dass die Umsetzung des Ungeheuerlichen nicht kindlich gemeint ist. Der Stoff geht auf das Märchen von Madame Leprince de Beaumont zurück.
Hinter den Kulissen
Die Genrezuordnung ist aufschlussreich: Drama, Fantasy und Liebesfilm zugleich. Das Phantastische ist hier also kein Schauwert neben der Handlung, sondern ihr Träger, und die Liebesgeschichte läuft nicht neben dem Drama her, sondern entsteht aus ihm. Die Erzählung stellt zwei Formen von Grausamkeit gegeneinander, die sichtbare des Tieres und die verborgene der Menschen, und gewinnt daraus ihre Spannung. Ein Schloss, ein Opfer aus Kindesliebe und eine Gestalt zwischen den Arten sind Motive, die eine Erzählung sofort in den Bereich des Sinnbildlichen rücken: Was gezeigt wird, meint stets auch etwas anderes.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,5 von 10 liegt deutlich über dem Mittelmaß, beruht aber auf einer Stimmenzahl im dreistelligen Bereich und damit auf einem eher kleinen Kreis. 80 Jahre nach dem Erscheinen steht das Werk für eine Märchenverfilmung, die den Stoff ernst nimmt, statt ihn zu verniedlichen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean Marais als La Bête / Le Prince / Avenant
- Josette Day als Belle
- Marcel André als Belle's Father
- Mila Parély als Félicie
- Nane Germon als Adélaïde
- Michel Auclair als Ludovic
- Raoul Marco als The Insurer
- Jean Cocteau als The Voice of Magic (uncredited)
- Noël Blin als Footman (uncredited)
- Christian Marquand als Footman (uncredited)
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Verfügbarkeit
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