Die Schöne und das Biest (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gary Trousdale |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Familie, Animation, Fantasy |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-10-22 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 424.967.620 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (10.896 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Belle lebt in einem französischen Dorf, liest und gilt deshalb als sonderbar. Als ihr Vater sich verirrt und in einem Schloss gefangen gesetzt wird, bietet sie sich an seiner Stelle an. Der Hausherr ist ein in ein Ungeheuer verwandelter Prinz, dessen Bedienstete zu Kerzenleuchter, Standuhr und Teekanne geworden sind.
Der Fluch endet, wenn er lieben lernt und wiedergeliebt wird, bevor das letzte Blütenblatt einer verzauberten Rose fällt. Der Film erzählt das nicht als Rettung durch Liebe, sondern als Zähmung eines Mannes, der Wutausbrüche für normal hält — und stellt ihm mit Gaston eine zweite Figur gegenüber, die von außen makellos aussieht und tatsächlich der Gefährlichere ist.
Entstehungsgeschichte
Disney hatte den Stoff seit den 1930ern mehrfach angesetzt und immer wieder verworfen. Eine erste Fassung dieser Produktion war als ernstes Drama ohne Lieder angelegt; der damalige Studiochef Jeffrey Katzenberg verwarf sie und ließ neu beginnen.
Howard Ashman, Textdichter und Produzent, prägte die neue Ausrichtung entscheidend: Er schlug vor, die Bediensteten zu sprechenden Gegenständen zu machen, und legte den Film als Broadway-Musical an. Ashman war zu diesem Zeitpunkt an AIDS erkrankt; er arbeitete bis kurz vor seinem Tod im März 1991 und sah den fertigen Film nicht. Der Abspann ist ihm gewidmet.
Hinter den Kulissen
Die Ballsaalszene war die erste Sequenz eines Zeichentrickfilms, in der ein vollständig computergenerierter Raum mit handgezeichneten Figuren kombiniert wurde: Die Kamera fährt durch den Saal, während Belle und das Biest tanzen. Für das Publikum von 1991 war diese Bewegung neu.
Der Film wurde in unfertigem Zustand beim New York Film Festival gezeigt — mit teilweise nur skizzierten Szenen — und erhielt dort stehende Ovationen. Für Gastons Bewegung studierten die Animatoren Bodybuilder, für das Biest eine Kombination aus Büffel, Löwe, Gorilla und Wildschwein.
Einordnung & Wirkung
Der Film war der erste Zeichentrickfilm überhaupt, der als bester Film für den Oscar nominiert wurde; er gewann zwei Auszeichnungen für Musik und Song. Weltweit spielte er rund 440 Millionen Dollar ein.
Er gilt als Höhepunkt der Disney-Renaissance und als der Film, mit dem das Studio seine Zeichentrickabteilung endgültig rehabilitierte. Die Bühnenfassung lief ab 1994 dreizehn Jahre am Broadway. Belle wird regelmäßig als Wendepunkt in der Reihe der Disney-Heldinnen bezeichnet — sie hat ein Interesse, das nichts mit ihrem Aussehen zu tun hat, und trifft ihre Entscheidungen selbst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paige O'Hara als Belle (voice)
- Robby Benson als Beast (voice)
- Richard White als Gaston (voice)
- Jerry Orbach als Lumiere (voice)
- David Ogden Stiers als Cogsworth (voice)
- Angela Lansbury als Mrs. Potts (voice)
- Rex Everhart als Maurice (voice)
- Jesse Corti als Lefou (voice)
- Bradley Pierce als Chip (voice)
- Hal Smith als Philippe (voice)
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Verfügbarkeit
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